«Verso»: Leal und Stress im Clinch
Aktualisiert

«Verso»Leal und Stress im Clinch

Mit «Verso» kommt ein Schweizer Drogen-Drama ins Kino. Mit von der Partie: Rapper Stress in seiner dritten Film-Rolle und Carlos Leal.

von
Maja Hornik

Mit dem Spielfilm «Verso» von Regisseur Xavier Ruiz läuft ab 19. November eine dramatische Charakterstudie rund um die Genfer Kripo und ihre Ermittlungen im Drogen- und Prostituiertenmilieu in den Schweizer Kinos. «Snow White»-Darsteller Carlos Leal, der schon in inter­nationalen Produktionen wie «Casino ­Royale» und «Los abrazos rotos» (neben Penélope Cruz) kleinere ­Rollen spielte, glänzt als Bad Boy in der Hauptrolle des skrupellosen ­Polizisten Victor. Dieser taucht nach zehnjähriger Haft wegen Mordes ­erneut in die Drogen- und Prostitu­iertenszene ab. Die Hauptrolle spielt der französische Top-Schauspieler Laurent Lucas alias Polizist Alex.

Ebenfalls dabei ist Andres Andrekson, besser bekannt als Rapper Stress, der für den Film in die Rolle eines kleinen Drogendealers schlüpfen durfte – nach «Redemption» und «Breakout» die dritte Schauspielperformance des Musikers.

Vier eher wortkarge Kurz-Auftritte ­beschert ihm die Rolle, zwei davon enden blutig – einmal mit einer ­ordentlichen Tracht Prügel von Carlos Leal. Für den Film hatte Stress auch eigens den Anti-Gewalt-Song «V» komponiert, zu hören auf seinem ­aktuellen Album «Des rois, des ­pions et des fous».

«Verso»: Drama um Polizisten

Alex (Laurent Lucas) ist ein engagierter Vollblut-Polizist in der Genfer Kripo. Vor zehn Jahren wurde er Zeuge, wie sein Freund und Partner Victor (Carlos Leal)einen Mord beging. Als dieser nach zehn Jahren aus der Haft entlassen wird, kann Alex die Vergangenheit nicht vergessen. Das Drama rund um die Genfer Drogen- und Prostituiertenszene nimmt seinen Lauf – mit einem überraschenden Ende.

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