Aktualisiert 05.09.2006 07:25

Leben leicht teurer geworden

Die Jahresteuerung hat im August leicht angezogen. Besonders für Benzin und Mieten musste tiefer in die Taschen gegriffen werden.

Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 1,5 Prozent, verglichen mit 1,4 Prozent im Juli 2006 und von 1,0 Prozent im August des Vorjahres, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

Die Zunahme begründete das BFS einerseits mit den höheren Indizes für Verkehr (&0,7%) infolge der gestiegenen Treibstoffpreisen. Diese kletterten zum Juli um 2,4 Prozent und lagen damit um 11,6 Prozent über dem Vorjahresstand.

Andererseits verteuerte sich die Gruppe Wohnen und Energie um 0,3 Prozent. Hier schlugen in erster Linie die höheren Mietpreise zu Buche. Das gesamtschweizerische Mietzinsniveau lag damit um 2,3 Prozent über jenem vor Jahresfrist. Billiger wurden hingegen Park- und Garagenplätze.

Teures Gemüse

Verteuert haben sich auch Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (&0,3%). Dabei wurden vor allem bei vielen Gemüsesorten, Suppen, Gewürze, Saucen und Steinobst höhere Preise registriert. Etwas billiger zu haben waren Schweinefleisch sowie Käse, Bananen und elektrische Geräte.

Der Index für Sonstige Waren und Dienstleistungen ging 0,2 Prozent zurück. In den übrigen acht Bedarfsgruppen sind gemäss BFS im Berichtsmonat keine Preiserhebungen vorgenommen worden.

Der Landesindex der Konsumentenpreise stieg im August 2006 zum Vormonat um 0,2 Prozent auf 100,5 Punkte. Bei den Inlandgütern legten die Preise um 0,1 Prozent zu, bei den Importgütern um 0,3 Prozent. Innert Jahresfrist beträgt die Veränderung 1,0 Prozent für Inlandgüter und 2,7 Prozent für Importprodukte. (sda)

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