Piraterie: Lebenszeichen von entführtem deutschen Frachter
Aktualisiert

PiraterieLebenszeichen von entführtem deutschen Frachter

Die Entführer des vor Somalia gekaperten Tankers «Longchamp» haben sich beim deutschen Schiffsmanager gemeldet.

Während des kurzen Telefonats habe man auch mit dem Kapitän sprechen können, teilte Bernhard Schulte Shipmanagement in Hamburg mit. Dieser habe erklärt, dass alle 13 Besatzungsmitglieder wohlauf seien und es ihnen den Umständen entsprechend gutgehe.

«Diese Nachricht bedeutet eine grosse Erleichterung für uns», erklärte das Unternehmen. Sprecher Cor Radings wollte auf AP-Anfrage nicht mitteilen, ob die Piraten in dem Telefonat Forderungen gestellt haben. Es würden keine weiteren Informationen über den Dialog mit den Entführern bekanntgegeben, sagte Radings. Die «Longchamp» bleibe vor der somalischen Küste.

Der unter der Flagge der Bahamas fahrende Tanker war in der Nacht auf Donnerstag im Golf von Aden entführt worden. Bernhard Schulte Shipmanagement erklärte am Samstag weiter, das Unternehmen werde «weiterhin eng mit allen beteiligten nationalen und internationalen Organisationen und Institutionen zusammen arbeiten, um eine sichere und schnelle Lösung des Vorfalls zu erreichen und um den Familien der betroffenen Besatzungsmitglieder den höchst möglichsten Beistand zu gewähren». (dapd)

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