Untersuchung: Ledgers Versicherung will nicht zahlen
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UntersuchungLedgers Versicherung will nicht zahlen

Ein Bevollmächtigter von Heath Ledgers Tochter Matilda verklagt die amerikanische Lebensversicherung, die sich weigert zu zahlen – weil sie glaubt, Ledger habe Selbstmord begangen.

Der Schauspieler war im Januar dieses Jahres tot in seinem New Yorker Apartment gefunden worden. Nach ärztlicher Meinung hatte er aus Versehen eine Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente genommen. Die «ReliaStar» Lebensversicherung untersucht jetzt allerdings, ob Ledger sich selbst das Leben genommen haben könnte.

Die Versicherungssumme hätte eigentlich nach dem Tod des Schauspielers an einen Vormund seiner zweijährigen Tochter ausgezahlt werden sollen, der das Geld bis zu Matildas Volljährigkeit verwaltet hätte. Berichten zufolge hat der Bevollmächtigte jetzt Klage eingereicht. Die Lebensversicherung beharrte jetzt auf ihrem Recht, eigene Nachforschungen anzustellen, um zu ermitteln, ob es sich um Selbstmord handelte.

Die Versicherung behauptet weiter, Ledger habe seine Antragsformulare mit Falschaussagen ausgefüllt und bei der Frage, ob er verschreibungspflichtige Medikamente nähme, gelogen. Das wäre eine «schwerwiegende Falschdarstellung» und würde den Vertrag null und nichtig machen.

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