Ist er ein Berliner?: Legen Sie Obama Ihre Worte in den Mund
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Ist er ein Berliner?Legen Sie Obama Ihre Worte in den Mund

John F. Kennedy, Ronald Reagan, Bill Clinton: US-Präsident Barack Obama tritt in grosse Fussstapfen, wenn er heute seine Rede am Brandenburger Tor hält. Entscheiden Sie, was er sagen soll!

von
kri

Heute Nachmittag wird Barack Obama seine Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin halten. Die Erwartungen sind hoch, weil der US-Präsident zuletzt wegen der NSA-Affäre und der Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen gehörig unter Druck stand.

Auch die Geschichte lastet schwer, liefen doch seine Vorgänger in der deutschen Hauptstadt zu rhetorischen Höchstleistungen auf: «Ich bin ein Berliner», sagte der damalige US-Präsident John F. Kennedy 1963 auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges in Berlin. «Herr Gorbatschow, reissen Sie diese Mauer nieder», folgte 1987 Ronald Reagan. Mit den Worten «Berlin ist frei» schloss Bill Clinton 1994 den Kreis.

Was also wird Obama sagen? Offenbar wird er einen Schwerpunkt auf die atomare Abrüstung setzen. Wir fragen Sie: Was sollte er sagen? Soll er sich für das Ausspionieren europäischer Bürger entschuldigen? Erklären, warum Guantánamo immer noch nicht geschlossen ist? Den Schweizern den Bankendeal schmackhaft machen? Legen Sie dem 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten im Talkback die Worte in den Mund.

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