Ponthaux FR: Legte sich der Fuchs zum Sterben ins Eiswasser?

Aktualisiert

Ponthaux FRLegte sich der Fuchs zum Sterben ins Eiswasser?

Ein in einem Tümpel eingefrorener Fuchs sorgte im Kanton Freiburg für Aufsehen. Die Wildhüter können vorerst nur spekulieren, woran das Tier verendete.

von
cho

Der Fuchs, nachdem er vom Wildhüter geborgen wurde. (Videomaterial Tele Bärn)

Ein Ehepaar aus dem Kanton Freiburg machte am Montagabend eine eiskalte Entdeckung – besser gesagt ihre zwei Hunde. Die Vierbeiner stiessen bei einem kleinen Tümpel in Ponthaux auf einen im Eis eingeschlossenen Fuchs. Wie das Tier dort hingeriet und konserviert wurde, können sich die Leser-Reporter nicht erklären: «Vielleicht ist er durch die Eisschicht gebrochen?», fragt sich die Frau.

Wurde das Tier angefahren?

Dies hält Pascal Kämpfer, zuständiger Wildhüter im Kanton Freiburg, für unwahrscheinlich. Dafür sei der Tümpel zu wenig tief: «Es ist wahrscheinlicher, dass der Fuchs von einem Fahrzeug verletzt wurde und im Tümpel verendete.» Tatsächlich liegt die Pfütze in unmittelbarer Nähe einer Landstrasse.

1 / 6
Ein Ehepaar aus dem Kanton Freiburg machte am Montagabend eine eiskalte Entdeckung – besser gesagt seine zwei Hunde.

Ein Ehepaar aus dem Kanton Freiburg machte am Montagabend eine eiskalte Entdeckung – besser gesagt seine zwei Hunde.

Tele Bärn
Die Vierbeiner stiessen bei einem kleinen Tümpel in Ponthaux auf einen im Eis eingeschlossenen Fuchs.

Die Vierbeiner stiessen bei einem kleinen Tümpel in Ponthaux auf einen im Eis eingeschlossenen Fuchs.

Tele Bärn
«Es ist wahrscheinlich, dass der Fuchs von einem Fahrzeug verletzt wurde und im Tümpel verendete», sagt Pascal Kämpfer, zuständiger Wildhüter im Kanton Freiburg.

«Es ist wahrscheinlich, dass der Fuchs von einem Fahrzeug verletzt wurde und im Tümpel verendete», sagt Pascal Kämpfer, zuständiger Wildhüter im Kanton Freiburg.

Tele Bärn

Pascal Riedo, ebenfalls Wildhüter im Kanton Freiburg, fügt an: «Wildtiere legen sich häufig zum Sterben an einen Bach oder ein anderes Gewässer.» Er ist davon überzeugt, dass das Raubtier nicht wegen der Kältewelle ein Ende fand: «Unsere Wildtiere sind gut an solche Temperaturen angepasst.» 500 Füchse würden jährlich den Tod finden, sagt der Kantonsangestellte: «Die Hälfte wird Opfer eines Verkehrsunfalls, die andere Hälfte meist von Krankheiten oder Verletzungen.»

Sämtliche Wildtiere, die tot aufgefunden werden, würden in der Pathologie auf ihre Todesursache untersucht. Somit dürfte in einigen Tagen klar sein, was den Tod des eingefrorenen Fuchses in Ponthaux verursacht hat.

Deine Meinung