Aktualisiert 20.04.2007 15:06

Lehrer-Eklat: SP stützt Schulpräsidenten

Die Turbulenzen im Schulkreis Uto in der Stadt Zürich sind nach Ansicht der SP kein Grund, den Rücktritt von Schulkreispräsident Andreas Rüegg zu fordern.

Als Chef trage Rüegg zwar die Verantwortung für die Vorkommnisse in seinem Schulkreis, es dürfe aber nicht zu vorschnellen Vorverurteilungen kommen, schreibt die SP der Stadt Zürich in einer Medienmitteilung vom Freitag. Ein Rücktritt von Rüegg, der selber Mitglied der SP ist, sei derzeit keine sinnvolle Lösung.

Zunächst gehe es darum, die Vorfälle in den Schulhäusern Bachtobel und Borrweg detailliert aufzuarbeiten. Danach müsse überprüft werden, welche Möglichkeiten den Schulpräsidien zur Verfügung stehen, welche fehlen und welche nicht genutzt werden. Erst wenn dies geklärt sei, stelle sich die Frage nach allfälligen personellen Konsequenzen, heisst es im Communiqué der SP.

Zwei Schulhäuser im Schulkreis Uto haben in jüngster Zeit für Schlagzeilen gesorgt. Am Donnerstag wurde bekannt, dass vier Mittelstufenlehrkräfte des Schulhauses Bachtobel wegen eines Konflikts mit der Schulleiterin ihre Kündigung eingereicht hatten.

Zuvor hatte die so genannte Problemklasse des Schulhauses Borrweg Medien und Öffentlichkeit beschäftigt. In beiden Fällen geriet Schulkreispräsident Rüegg ins Schussfeld der Kritik.

(sda)

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