Highschool in Maryland: Lehrer verhindern Schulmassaker
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Highschool in MarylandLehrer verhindern Schulmassaker

Ein 15-Jähriger zieht in einer Highschool-Cafeteria in Baltimore eine Waffe und verletzt einen Schüler schwer. Zum Glück stoppen ihn Lehrer nach zwei Schüssen. Der Schüler wird wegen versuchten Mordes angeklagt.

von
rey

Ein 15-Jähriger hat am Montag an einer Highschool in Baltimore, Maryland einen 17-jährigen Mitschüler angeschossen und schwer verletzt. Wie die Polizei berichtet, habe der Schütze am ersten Tag nach den Sommerferien um 11.00 Uhr Ortszeit die Schul-Cafeteria betreten, eine Waffe gezogen und diese abgefeuert. Nach zwei Schüssen konnten ihn zwei Lehrpersonen überwältigen und festhalten, bis die Polizei erschien. Der Schütze wurde verhaftet.

Der Getroffene wurde per Helikopter ins Spital gebracht und befindet sich in kritischem Zustand. Eine Sprecherin der Polizei Baltimore sagte, der Schütze habe sein Ziel zufällig ausgesucht. Gut möglich also, dass die Opferzahl weit höher ausgefallen wäre, wäre er nicht überwältigt worden.

«The Sun» zitiert einen Studenten, der in der Cafeteria war: «Wir dachten erst, jemand schlägt eine Tür zu. Dann hörten wir Schreie.» Ein anderer Zeuge sagte der Zeitung: «Es hörte sich an, als würde jemand laut eine Tüte Chips öffnen.»

Die Polizei gab bekannt, dass der 15-jährige Schütze als Erwachsener des versuchten Mordes angeklagt werde.

Der Fall erregt in den USA grosse Medienaufmerksamkeit. Schärfere Waffengesetze werden derzeit heftig debattiert, auch aufgrund der blutigen Amokläufe bei einer Batman-Premiere in Aurora, Colorado und in einem Sikh-Tempel in Wisconsin.

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