Lehrstellensituation angespannt
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Lehrstellensituation angespannt

Im Verkauf, im High-Tech-Sektor und in der Gestaltung war Ende März die Nachfrage nach Lehrstellen grösser als das Angebot.

Im Verkauf, im High-Tech-Sektor und in der Gestaltung war die Nachfrage grösser als das Angebot. Umgekehrt gab es im Bau sowie im Nahrungsmittelsektor einen Angebotsüberhang, wie das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie mitteilte.

Die Lehrstellenvergabe habe in der Deutschschweiz früher begonnen als in den Vorjahren, teilte das Bundesamt am Freitag mit. Die Zahl der Ausbildungsplätze nahm gegenüber dem Vorjahr um etwa 3.000 zu. Dies enspricht einer Steigerung von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg sei das Ergebnis der vereinten Anstrengungen der Kantone, des Bundes und der Wirtschaft und kompensiert die demographische Entwicklung der 16-jährigen jungen Menschen, die ebenfalls um ungefähr 3.000 Personen zugenommen haben.

Gemäss der im März bei den Kantonen durchgeführten Umfrage ist die Lehrstellensituation wie schon in den Vorjahren angespannt. Laut den ersten von den Kantonen gesammelten Daten gibt es gesamtschweizerisch zwar genügend Lehrstellen. Allerdings entspricht die Verteilung auf die verschiedenen Gebiete nicht immer der Nachfrage. So besteht im Verkauf, im High-Tech-Sektor und in der Gestaltung ein Nachfrageüberhang an Lehrstelen, während im Bauwesen und im Nahrungsmittelsektor ein Angebotsüberhang zu verzeichnen ist. (dapd)

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