Leichenfund in Oetwil: Schwager verdächtigt
Aktualisiert

Leichenfund in Oetwil: Schwager verdächtigt

Vermutlich wegen eines Familienstreits ist der 39- jähriger Mann getötet worden, dessen Leiche Mitte August in Oetwil an der Limmat aus dem Wasser geborgen wurde.

Der Tat verdächtigt werden zwei Schwager des Opfers. Sie sind in Haft. Die beiden 23- und 31-jährigen Verdächtigten haben Teilgeständnisse abgelegt, wie Kantonspolizei und Bezirksanwaltschaft am Freitag mitteilten. Fest steht, dass die beiden zur Tatzeit am Tatort waren. Dieser ist nicht identisch mit dem Fundort der Leiche.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Schweizer mit türkischen Wurzeln in einer gewerblich genutzten Liegenschaft im Zürcher Kreis 4 getötet. «Mutmasslich familiäre Differenzen» führten laut Mitteilung zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Mann erschossen wurde.

Die Leiche wurde dann nach Oetwil an der Limmat transportiert und dort in den Fluss geworfen. Motiv und Tathergang seien allerdings noch nicht vollständig geklärt.

Kurz nach dem Leichenfund am 15. August waren fünf Personen inhaftiert worden - darunter die Freundin des Opfers. Drei von ihnen wurden bald darauf wieder entlassen. Der Leichnam wurde in der Türkei bestattet.

(sda)

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