Gefängnis & Busse: Leichenhändler verurteilt
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Gefängnis & BusseLeichenhändler verurteilt

Wegen Leichenhandels muss ein ehemaliger Mitarbeiter der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) für vier Jahren und vier Monaten in Haft.

Dies verlautete am Freitag aus Justizkreisen in Los Angeles. Demnach verurteilte ein Gericht Angeles den 59-jährigen Mann zudem zu einer Zahlung von 500 000 Dollar an die Universität. Henry Reid verwaltete das Programm der Universität, mit dessen Hilfe Leichen für Forschungszwecke besorgt wurden.

Er gestand, gemeinsam mit dem Besitzer eines Unternehmens, das Pharma-Firmen mit Leichen und Körperteilen für medizinische Forschungen versorgte, einen schwunghaften Handel organisiert zu haben.

Zwischen 1999 und 2004 sollen die beiden mehr als eine Million Dollar daran verdient und in die eigenen Taschen gesteckt haben. Mit seinem Schuldeingeständnis entging Reid einem Prozess. Sein Kompagnon plädierte auf nicht schuldig. Er muss sich zu einem späteren Zeitpunkt vor einem Geschworenen-Gericht verantworten. (sda)

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