Jeff Saibene: «Leistungen waren nicht so schlecht»
Aktualisiert

Jeff Saibene«Leistungen waren nicht so schlecht»

Schmaler Kader, Verletzungspech und letzter Platz – aber Aaraus Trainer Jeff Saibene (40) lässt sich nicht unterkriegen.

von
Peter Berger

Jeff Saibene, haben Sie die 0:4-Klatsche gegen Xamax verdaut?

Jeff Saibene: Ja, ich habe mit den Spielern individuelle Gespräche geführt. Klar, die Niederlage war happig. Zumal wir wie schon beim 1:4 in Bellinzona in der ersten Halbzeit die etwas bessere Mannschaft gewesen waren. Erneut verkrafteten wir zwei schnelle Gegentore mental nicht. Aber ich bleibe dabei: Die Resultate sind krass, die Leistungen waren aber nicht so schlecht.

Ihr Team hat in sechs Spielen erst vier Tore erzielt.

Wir wissen, dass wir dünn besetzt sind. Jetzt fällt auch noch der neue Stürmer Kioyo nach nur einem Spiel aus. Uns bleibt nichts erspart. Doch ­lamentieren bringt nichts. Ich wusste, auf was ich mich einliess, als ich den Job annahm.

Letzte Saison holte der FCA am Anfang Punkte und zehrte danach davon, jetzt liegt er von Beginn weg hinten.

Die Situation ist natürlich viel schwieriger. Wir haben in der Sommerpause viel Qualität abgegeben und jetzt viele junge Spieler. Die Mannschaft ist intakt und willig, aber auch noch labil.

Am Samstag fehlt in St. Gallen neben den Stürmern Bengondo und Kioyo auch noch der gesperrte Sandro Burki. Er ist als Captain erst 22 Jahre alt.

Er kann die Mannschaft noch nicht aus schwierigen Situationen herausreissen, sondern geht mit ihr unter. Deswegen mache ich ihm aber keinen Vorwurf, denn das gehört zum Lernprozess.

Wie wollen Sie mit dem FCA den Abstieg verhindern?

Indem wir diese Challenge annehmen, hart arbeiten, um das Glück auf unsere Seite zu zwingen. Klar, brauchen wir Punkte, denn ohne Erfolgserlebnis geht nichts.

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