«Trash-TV»-Auftritte: Lena war jung – und brauchte das Geld
Aktualisiert

«Trash-TV»-AuftritteLena war jung – und brauchte das Geld

An eines muss sich Sängerin Lena wohl noch gewöhnen: Im Show-Geschäft fliegen alle alten Sünden auf! Und wenn es bloss Gastauftritte bei «K11» oder «Richter Alexander Hold» sind.

Lena Meyer-Landrut ist auch deshalb so erfrischend, weil sie dem ganzen Medienhype um ihre Person gelassen und respektlos begegnet. Doch jetzt zeigt sich, dass die 18-Jährige mehr Affinität zum Rampenlicht hat, als ihr bisher zugetraut worden ist. «Lena Meyer-Landrut spielte im Trash-TV», wundert sich die «Bild». Für einmal ist die Titulierung der grössten deutschen Zeitung keine Übertreibung.

2009 verdingte sich die Deutsche ausgerechnet bei «K11 – Polizisten im Einsatz». Die entsprechenden Filmausschnitte vom Juli zeigten Oliver Pocher, dessen Show wie die Polizisten-Pseudo-Doku auf «Sat.1» läuft. «Lena Meyer-Landrut spielte im Trash-TV», titelte auch die B.Z.: Sie hatte herausgefunden, dass die Schülerin am 2. April 2009 auf der fiktiven Zeugenbank von «Richter Alexander Hold» sass, um als Schwangere den Vater ihres Kindes wegen Einbruchs zu verpetzen.

«Richter Alexander Hold» ist übrigens auch eine «Sat.1»-Sendung. Und sollten Sie darüber stolpern, dass «Bild» und B.Z. dieselben Überschriften haben: Beide Titel erscheinen im Hause «Axel Springer». Der Verlag ist wiederum auch an «ProSiebenSat.1 Media» beteiligt: Das ist dann wohl der Kreislauf des (Medien-)Lebens.

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