Aktualisiert 30.08.2018 16:13

Neue App für Zug

Lenker können Parkuhren nun bargeldlos füttern

Neues Angebot: In der Stadt Zug können Autolenker ihre Parkgebühren bald via Twint-App bezahlen. Dabei wird nur die effektive Parkzeit verrechnet. Weitere Städte sollen folgen.

von
tk

Die ewige Suche nach dem nötigen Kleingeld für die Parkuhr zu bezahlen nervt viele Autofahrer. Denn bei herkömmlichen Parkautomaten in der Stadt ist es nicht möglich, bargeldlos zu zahlen. Deshalb lanciert Twint in Zug ein neues Angebot für Autofahrer, das schweizweit Schule machen soll.

Bezahlt wird nur für effektive Parkzeit

In der Stadt können die Parkgebühren nämlich bald per Handy bezahlt werden. Dazu installiert man die Twint-App, scannt den QR-Code auf der Parkuhr, gibt einmal das Autokennzeichen ein und wählt in der App die gewünschte Parkdauer. Die Gebühr wird via Twint direkt vom hinterlegten Konto oder der Kreditkarte abgezogen. Ebenfalls neu: Wer den Parkplatz früher als geplant verlässt, kann sich den Restbetrag via Twint App zurückerstatten lassen.

So geht das bargeldlose Bezahlen per Twint-App:

1 / 8
Um mit der Twint App zu bezahlen, öffnet man einfach in der App den QR-Scanner und erfasst den Code auf der Parkuhr.

Um mit der Twint App zu bezahlen, öffnet man einfach in der App den QR-Scanner und erfasst den Code auf der Parkuhr.

Keystone/Urs Flüeler
Danach gibt man gibt das Autokennzeichen an und wählt in der App die gewünschte Parkdauer.

Danach gibt man gibt das Autokennzeichen an und wählt in der App die gewünschte Parkdauer.

tk
Während die Parkdauer gewählt wird, steigt die Parkgebühr parallel dazu.

Während die Parkdauer gewählt wird, steigt die Parkgebühr parallel dazu.

tk

Das Bezahlen der Parkgebühr mit Twint soll in der Stadt Zug innerhalb den nächsten Wochen etappenweise eingeführt werden. Auf den Parkplätzen vor der Zuger Kantonalbank sei dies gar ab sofort möglich. «Dieses Projekt passt zu unserer innovativen Stadt. Es freut uns, dass die Stadt Zug hier mitwirken kann», sagt Stadtrat Urs Raschle. Weitere sieben Städte sollen bis Ende Jahr nachziehen, nämlich Zürich, Thun, Frauenfeld, St.Gallen, Rapperswil, Yverdon-les-Bains und Lugano.

«Viele Leute möchten längere Parkzeit nachbezahlen»

Bereits seit zwei Jahren arbeitet Twint gemeinsam mit Digitalparking an diesem Prokjekt. Die App werde ständig verbessert und könne einfach und schnell den Kundenwünschen angepasst werden. «Wir beobachten zunächst die Reaktion der Nutzer auf das neue Feature», sagt Thierry Kneissler, CEO von Twint. «Viele Leute wünschen auch eine Funktion, um die Parkzeit nachträglich zu verlängern.»

Fehler gefunden?Jetzt melden.