30.06.2020 09:16

St. Gallen

Lenker nickt am Steuer ein und kracht in Stromverteiler

In St. Gallen kam es am frühen Dienstagmorgen zu einem spektakulären Selbstunfall. Ein Autofahrer schlief am Steuer ein und krachte in der Folge in einen Stromverteilerkasten. Er wurde unbestimmt verletzt.

von
Tabea Waser

Darum gehts

  • In St. Gallen kam es am Dienstagmorgen zu einem Selbstunfall.
  • Ein Lenker (41) schlief kurz am Steuer ein und krachte in einen Stromverteiler.
  • Die Feuerwehr musste ihn aus dem Auto befreien.
  • Der 41-Jährige wurde unbestimmt verletzt.
  • Weitere Verletzte gibt es nicht.
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Am Dienstagmorgen kam es zu einem spektakulären Selbstunfall.

Am Dienstagmorgen kam es zu einem spektakulären Selbstunfall.

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Der Unfall ereignete sich gegen 5.20 Uhr auf der Langgasse in St. Gallen.

Der Unfall ereignete sich gegen 5.20 Uhr auf der Langgasse in St. Gallen.

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Ein Mann (41) nickte kurz am Steuer ein.

Ein Mann (41) nickte kurz am Steuer ein.

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Zum Selbstunfall kam es am Dienstagmorgen gegen 5.20 Uhr auf der Langgasse in St. Gallen. Wie es auf Anfrage bei der Stadtpolizei St. Gallen heisst, fuhr ein 41-jähriger Lenker stadtauswärts, als es zum Sekundenschlaf kam. In der Folge überquerte der Lenker die Gegenfahrbahn und krachte auf Höhe Liegenschaft 151 frontal in einen Stromverteilerkasten. Danach blieb das Auto auf der Seite liegend stehen.

«Der Lenker war immer ansprechbar, konnte sich aber selbst nicht mehr aus dem Auto befreien», sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St. Gallen. Deshalb wurde die Berufsfeuerwehr St. Gallen aufgeboten. Sie habe das Dach des Autos entfernt, um so den Lenker zu befreien. Mit unbestimmten Verletzungen wurde er ins Spital gebracht. Weitere Verletzte gibt es nicht. Der Mann war im Auto alleine unterwegs.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden und es musste abgeschleppt werden. Ebenso entstand am Stromverteilkasten Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Aufgrund der Beschädigung am Verteilkasten war der Strom bei rund 100 Haushalten unterbrochen. Die St.Galler Stadtwerke konnte die Versorgung nach rund zwei Stunden mittels Umschaltungen und Provisorien wieder sicherstellen. Während der Unfallaufnahme kam es an der Langgasse zu Verkehrsbehinderungen.

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