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Computer-GigantLenovo streicht 3200 Stellen

Ein Absatzeinbruch auf dem chinesischen Markt zwingt Lenovo zur Restrukturierung ihres Smartphonesegments. Das schmälert den Gewinn um 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

von
hae
Einmaliger Aufwand abdecken: 650 Millionen Dollar will der Computerhersteller mit Firmensitz in Peking einsparen. (8. August 2007) Foto: AP Photo/Andy Wong

Einmaliger Aufwand abdecken: 650 Millionen Dollar will der Computerhersteller mit Firmensitz in Peking einsparen. (8. August 2007) Foto: AP Photo/Andy Wong

Der weltgrösste Computerhersteller Lenovo hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss fiel im Vorjahresvergleich um 51 Prozent auf 105 Millionen Dollar, wie das chinesische Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Konzern begründete das schwache Ergebnis unter anderem mit dem Smartphone-Absatzeinbruch in China. Die in Peking ansässige Firma will deshalb ihr Smartphone-Geschäft mit einem einmaligen Kostenaufwand von 600 Millionen Dollar restrukturieren. Es würden 3200 Stellen gestrichen, um 650 Millionen Dollar in der zweiten Jahreshälfte zu sparen, hiess es dazu. (hae/sda)

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