Als Armreif: Lenovo zeigt ein rollbares Handy – das funktioniert
Aktualisiert

Als ArmreifLenovo zeigt ein rollbares Handy – das funktioniert

Handy als Armreif? Was es bisher nur als Konzept gab, wird jetzt Realität. Lenovo hat ein Smartphone enthüllt, das man um den Arm wickeln kann.

von
tob
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Das ist das Cplus von Lenovo.

Das ist das Cplus von Lenovo.

Lenovo
Es lässt sich mit wenigen Handgriffen um den Arm wickeln und kann dann quasi als Reif getragen werden.

Es lässt sich mit wenigen Handgriffen um den Arm wickeln und kann dann quasi als Reif getragen werden.

Cnet.com
Bisher gab es solche Geräte nur in Form von Konzepten. Der Prototyp, den Lenovo präsentiert hat, ist aber voll funktionsfähig.

Bisher gab es solche Geräte nur in Form von Konzepten. Der Prototyp, den Lenovo präsentiert hat, ist aber voll funktionsfähig.

Lenovo

Seit Jahren tauchen immer wieder Konzepte von faltbaren Handys auf. Samsung, LG oder auch unbekannte Start-ups haben sich dem Design eines Smartphone-Armreifs schon angenommen.

Lenovo, der grösste Computerhersteller der Welt, präsentiert nun erstmals ein solches Gerät, das auch funktioniert. Gezeigt wurde das CPlus genannte Smartphone an einer Messe in San Francisco.

«Sitzt etwas locker am Arm»

Das Gerät verfügt über ein flexibles 4,26 Zoll grosses Display, läuft mit Android und soll in zwölf Farben auf den Markt kommen. Zu kaufen gibt es das Cplus zurzeit aber noch nicht. Laut Lenovo sind das erst funktionierende Prototypen, die gezeigt wurden.

Ein Journalist von Cnet.com, der vor Ort war, berichtet, dass das Gerät noch etwas locker sitzt, wenn es als Armreif getragen wird. Ganz ausgereift scheint das Konzept also noch nicht zu sein. Ab wann das Cplus verkauft werden soll, hat Lenovo nicht verraten.

Das flexible Handy gibt es auch als Tablet. (Video: Youtube/Lenovo)

Zusammenarbeit mit Google

Ein weiteres Gerät, das Lenovo gestern enthüllt hat, ist das Phab2 Pro. Das Gerät verfügt als erstes käufliches Smartphone über die Tango-Technologie von Google. Ausgestattet mit Sensoren kann das Handy die Tiefe eines Raums erfassen und erkennt genau, wo im Raum es sich gerade befindet.

Das Display dient dann als Fenster zu einer vermischten Realität. Mit dem Handy lassen sich so beispielsweise virtuelle Objekte in der eigenen Stube platzieren. Das Konzept ist eine Art Hololens in Smartphone-Form. Das Phab2 Pro soll im Herbst ab 499 US-Dollar verkauft werden.

Das kann das Tango-Telefon. (Video: Youtube/Lenovo)

Eine weitere Neuheit: Das Moto Z lässt sich mit Modulen erweitern. (Video: Youtube/Motorola)

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