High There: Lernen Sie Kiffer auf der ganzen Welt kennen
Aktualisiert

High ThereLernen Sie Kiffer auf der ganzen Welt kennen

Das Tinder für Kiffer wird international: Apple und Google haben ihr Okay für den globalen Launch der App High There gegeben.

von
Ph. Stirnemann
1 / 9
Bald sollen sich auch Schweizer Hanffreunde mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt austauschen können, Bilder posten und andere Kiffer kennenlernen.

Bald sollen sich auch Schweizer Hanffreunde mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt austauschen können, Bilder posten und andere Kiffer kennenlernen.

HighThere
Zwar soll High There THC-Anhänger miteinander verbinden, ...

Zwar soll High There THC-Anhänger miteinander verbinden, ...

Flickr/amandakill
... ihre Leidenschaft allzu offensichtlich auf dem Netzwerk zur Schau tragen dürfen die Nutzer indes nicht. Um in die internationalen App-Stores aufgenommen zu werden, mussten die Entwickler von High There die AGB verschärfen.

... ihre Leidenschaft allzu offensichtlich auf dem Netzwerk zur Schau tragen dürfen die Nutzer indes nicht. Um in die internationalen App-Stores aufgenommen zu werden, mussten die Entwickler von High There die AGB verschärfen.

Flickr/Roel Wijnants

Sie kiffen, haben aber keine oder zu wenig Freunde, die Ihre Leidenschaft teilen? Dann könnte Ihnen bald das soziale Netzwerk High There helfen. Das Tinder für Kiffer konnte bisher nur in den US-Bundesstaaten genutzt werden, in denen der Cannabis-Konsum legal ist.

Das soll sich jetzt ändern, denn Apple und Google haben die globale Lancierung des Kiffer-Netzwerks über die entsprechenden Kanäle (App Store und Google Play) durchgewinkt, wie Forbes.com berichtet.

In der Bildstrecke erfahren Sie, was auf der Social-Media-App High There geht und was nicht.

«Grundsätzlich nicht verboten»

Alexander Rechsteiner sieht dem geplanten Launch von High There hierzulande ziemlich gelassen entgegen: «Wird ein soziales Netzwerk lediglich als Dating-Plattform benutzt und kein Handel betrieben, ist es grundsätzlich nicht verboten», sagt der Informationsbeauftragte des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD).

Werde allerdings ein Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt, könne im Rahmen eines Strafverfahrens mittels Rechtshilfeersuchen beim Dienstleister um Herausgabe von Benutzerdaten ersucht werden. Allerdings sei die Strafverfolgung Sache der Kantone, so Rechsteiner.

Für den Informationsbeauftragten des EJPD sind die von High There ausgehenden Risiken bezüglich Drogenkriminalität höchstens gering. «Analoge Möglichkeiten bestehen bereits bei anderen sozialen Netzwerken. Somit wird auch kein Anstieg von Delikten erwartet», sagt Rechsteiner.

Deine Meinung