Der Figaro zaubert: Leser verpassen Shaqiri eine neue Frise
Aktualisiert

Der Figaro zaubertLeser verpassen Shaqiri eine neue Frise

Xherdan Shaqiri lässt sich durch seine Haarpracht auch in der Champions League nicht stoppen. Dafür sorgte sein Coiffeur am Montag. Der schaute, dass neben dem Resultat auch die Frisur stimmt. Doch es gibt auch andere Styling-Vorschläge.

von
Lukas Hausendorf

Vor den Spielen ist Xherdan Shaqiri nicht oft beim Coiffeur. «Meistens bin ich dann im Hotel», sagt der eben erst 20 Jahre alt gewordene Mittelfeldstar des FC Basel. Einen Tag vor dem Champions-League-Spiel gegen Benfica allerdings lässt es sich der Kraftwürfel nicht nehmen, seine Haare millimetergenau zu stutzen. Und auch sonst ist Shaq-Attack nicht selten bei Fitni Abdulovski anzutreffen. «Wenn meine Haare wachsen – und die wachsen sehr schnell – komme ich hierher, also wirklich oft», erklärt er.

Hierher, das ist der Salon ebendieses Fitni Abdulovski in der Fricktaler Gemeinde Stein. «Neben den Toren muss auch die Frisur gut aussehen», ist der 31-jährige Coiffeur überzeugt. Und mit Tore schiessenden Fussballern kennt sich Abdulovski aus wie kaum ein Zweiter. Er verpasst schon seit Jahren Ex-FCB-Star Ivan Rakitic den richtigen Look und zählt mittlerweile auch die Ex-Bundesligagrösse Kevin Kuranyi (aktuell bei Dynamo Moskau) zu seinen Kunden. Shaq-Attack allerdings ist nicht ganz so heikel wie sein Figaro. «Auf dem Platz muss ich nicht schön aussehen», meint er. Sonst ist ihm das Aussehen aber durchaus nicht schnuppe. «Mode ist schon wichtig», so der ehemalige Herrenbekleidungs-Verkaufslehrling.

Nur über eines redet Shaqiri nicht

Während sich auf Shaqiris Haupt die Scheren zu schaffen machen, wird viel geplaudert. Auch über Privates, schliesslich sind die beiden seit Jahren befreundet. Man kennt sich vom Fussball, aus den Zeiten, als Shaqiri noch für den SV Augst wirbelte. Seine Freundin ist aber kein Thema, solange ein Journalist mithören kann. Dafür redet er über Fussball. Dem neuen Cheftrainer Heiko Vogel bescheinigt er einen guten Draht zu den Spielern. «Vogel war unter Fink schon der Mann, der im Hintergrund alles gemacht und viel mit der Mannschaft kommuniziert hat», erklärt er. In den letzten Trainings habe sich kaum etwas geändert, ausser dass der Trainer nicht mehr Fink heisst, resümiert Shaqiri nüchtern.

Für den Champions-League-Knüller gegen Benfica Lissabon heute Abend ist der schnelle Mittelfeldspieler daher zuversichtlich gestimmt. Entsprechend ambitioniert formuliert er das Mindestziel: «Drei Punkte wären super, mit einem sind wir aber auch zufrieden», meint Shaqiri, der auf einen denkwürdigen Fussballabend wie vor drei Wochen in Manchester hofft. «Da dachten auch alle, wir kommen mit einer Packung nach Hause.»

Mit der von Figaro Fitni frisch getrimmten Frisur sollte einem weiteren glanzvollen Auftritt des Jungspunds auf der grossen europäischen Fussballbühne im Basler Joggeli kaum mehr etwas im Weg stehen – ganz sicher aber keine Haare.

Neue Frise für Shaqiri

Vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag gegen Benfica Lissabon hat sich Xherdan Shaqiri noch schnell eine rasante Frisur zugelegt. Ob er auch mit neuem Schnitt zu grossen Taten aufgelegt ist, wird sich bereits heute Abend zeigen. Klar ist: An Shaqiris Frisur gibt es nichts zu rütteln - oder doch? Welche Haarpracht würden Sie dem 20-Jährigen empfehlen? Greifen sie zu Photoshop und zaubern Sie dem FCB-Star Ihren Frisen-Vorschlag auf sein Haupt. Das Ganze schicken Sie per Mail an community@20minuten.ch.

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