Aktualisiert 08.09.2009 15:51

SurseeLetzter Ausbrecher-Muni erschossen

Fünf entlaufene Stiere haben am vergangenen Freitag in Sursee Chaos angerichtet. Bilanz der Flucht von der Schlachtbank: Eine leichtverletzte Rentnerin, zwei beschädigte Autos. Zwei Tiere wurden sofort gefangen, zwei auf der Flucht getötet. Heute wurde auch der letzte flüchtende Muni von Polizisten erschossen.

Nach einer viertägigen Flucht vor dem Metzger im luzernischen Sursee ist am Dienstag der gesuchte fünfte Muni getötet worden. Das Tier war von einem Wildhüter im Surseewald entdeckt worden, wie die Luzerner Kantonspolizei mitteilte. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete der Muni erneut und durchbrach einen Weidezaun. Die Polizei erlegte ihn daraufhin im Gebiet Riedmatt in Geuensee. Die fünf Munis hatten am vergangenen Freitagnachmittag die Flucht ergriffen.

86-jährige Frau erlitt mehrere Verletzungen

Während zwei der Tiere noch im Bereich Zeughaus wieder eingefangen und weggeführt wurden, flüchteten die drei anderen weiter. Eines davon überrannte eine 86-jährige Frau und verletzte sie. Sie ist noch in Spitalpflege und hat gemäss den Angehörigen einen Schlüsselbeinbruch, zwei Rippenbrüche, eine Hirnerschütterung, eine Platzwunde am Kopf sowie diverse Prellungen erlitten.

Die beiden anderen Tiere beschädigten auf der Flucht zwei Autos. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Stier von der Polizei in der Haldenmattstrasse erlegt. Ein weiterer Muni stürzte auf der Flucht in die Suhre. Auch er wurde von der Polizei erlegt. (dapd)

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