Leuthard bereit die CVP zu führen - auf Zeit
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Leuthard bereit die CVP zu führen - auf Zeit

CVP-Nationalrätin Doris Leuthard steht ihrer Partei notfalls als interimistische Präsidentin zur Verfügung. Sie sei bereit, die Partei für maximal zwei bis drei Monate zu führen, bestätigte sie am Montag zu einem Bericht der «NZZ am Sonntag».

Dies für den Fall, dass für den geplanten Wahltermin vom kommenden 7. Februar keine valablen Kandidaten gefunden würden. Allerdings wäre sie bei einem solchen Szenario nicht gewählte Präsidentin, sondern würde als Vizepräsidentin die Geschäfte des Präsidenten übernehmen, sagte Leuthard. Das CVP-Präsidium wird sich am kommenden Donnerstag mit der Nachfolgeregelung für den abtretenden Philipp Stähelin beschäftigen und dabei wohl auch die Frage einer Verschiebung des Wahltermins erörtern, wie CVP-Sprecherin Beatrice Wertli am Montag zu einem Bericht des «Tages-Anzeigers» sagte. In den letzten Tagen war innerhalb der Partei von verschiedener Seite der Ruf nach einer Verschiebung der Wahltermins oder einer Übergangslösung an der Parteispitze laut geworden. Die CVP müsse zuerst ihre inhaltliche Ausrichtung klären und erst dann einen passenden Präsidenten dazu wählen, sagte etwa der Freiburger Ständerat Urs Schwaller. Als einziger Kandidat für die Nachfolge von Stähelin stellte sich bislang Nationalrat Pierre Kohler (JU) zur Verfügung. (dapd)

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