Rede an CVP-DV: Leuthard: Keine Revolutionen im UVEK
Aktualisiert

Rede an CVP-DVLeuthard: Keine Revolutionen im UVEK

Bundespräsidentin Doris Leuthard hat an der Delegiertenversammlung in Brig um drei Monate Geduld gebeten. So lange wolle sie sich in ihr neues Departement einarbeiten und vor allem eines tun: zuhören.

Doris Leuthard am Samstag in Brig.

Doris Leuthard am Samstag in Brig.

«Revolutionen» könne sie aber schon heute ausschliessen, sagte Leuthard. Der Bundesrat habe in der Vergangenheit in diesem Bereich eine gute Politik gemacht. Die Bundespräsidentin wird im November das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) übernehmen.

Politik der kleinen Schritte

Leuthard erwartet, dass viele widersprüchliche Forderungen auf sie zukommen werden. So gebe es etwa in der Energiepolitik viele Glaubenskriege: Die einen würden sagen, dass es keine Stromlücke gebe und es ausreiche, Strom zu sparen. «Und andere sprechen von einer sehr grossen Stromlücke.»

Weiter versprach Leuthard, sich für das Wohl des gesamten Landes einzusetzen und nicht einfach Partikularinteressen zu vertreten. Auch sei eine Politik der kleinen Schritte nichts Schlechtes: «Besser auf jeden Fall als Riesenschritte zurück oder nur Schritte nur nach links oder rechts.»

Lob von Darbellay

Vor ihrer Rede wurde Leuthard von Parteipräsident Christophe Darbellay in den höchsten Tönen gelobt. «Du erfüllst uns mit Stolz», sagte er. «Du hast unser Land international und national bestens vertreten.» Als Geschenk überreichte er Leuthard eine grosse Landkarte der Schweiz, künstlerisch gestaltet von einem Walliser Jugendlichen. (sda)

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