Liberianer flippte aus: Bus und Auto demoliert

Aktualisiert

Liberianer flippte aus: Bus und Auto demoliert

Ein Liberianer hat auf offener Strasse mit einer Eisenstange randaliert. Schon im Juli war er ausgerastet.

Um die Mittagszeit am Samstag sah der 23-jährige Asylbewerber plötzlich rot: Im Basler Teichgässlein schlug er mit einer Eisenstange zuerst die Frontscheibe eines Personenwagens, dann ein Schaufenster der Migros Claramarkt und schliesslich die Frontscheibe eines BVB-Trolleybusses auf dem Claraplatz ein. Dort wurde der Mann von der Polizei festgenommen. «Man ist in der Schweiz nicht nett zu mir», sagte der Liberianer gestern den Ermittlern des Kriminalkommissariats. Bei der ersten Befragung hatte er die Beamten und die Dolmetscherin noch mit dem Tod bedroht.

Der Mann, der erst seit einem halben Jahr in der Schweiz lebt, sorgte schon im Juli für Sachschaden: Nach einem Besuch bei der Sozialhilfe zündete er im VW-Bus der Behörde eine Jacke an und hüpfte danach auf dem Autodach herum.

Der Liberianer sitzt nun in Untersuchungshaft. Dazu Kriminalkommissär Markus Melzl: «So einen Fall hatten wir noch nie.»

Sabine Knosala

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