Lichterketten sind Stromfresser

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Lichterketten sind Stromfresser

Da vergeht einem glatt die Weihnachtslaune. Die wunderschönen Lichterketten, die momentan landauf und landab in Stuben und Fenstern leuchten, sind Stromfresser der übelsten Sorte.

Vor einer Explosion der Stromrechnung wegen der Weihnachtsbeleuchtung hat der deutsche Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) gewarnt. Als Beispiel führte der Verband an, dass eine Lichterkette mit 35 Lämpchen zu je einem Watt in der Zeit vom ersten Advent bis zum 6. Januar im Dauerbetrieb rund 30 Kilowattstunden (kWh) Strom verbrauche. Damit könnten 450 Hemden gebügelt oder 2100 Tassen Kaffee gekocht werden.

Ein Lichtschlauch mit einer Länge von zehn Metern verbrauche in der Weihnachtszeit etwa 130 kWh Strom. Dies reiche, um an 130 Tagen ein Mittagessen für vier Menschen zu kochen oder einen 300-Liter- Kühlschrank 260 Tage lang zu betreiben.

Wenn Lichterketten und sonstige weihnachtliche Beleuchtungen täglich erst zu Beginn der dunklen Stunden eingeschaltet würden, dann senke das spürbar den Verbrauch, riet der VDEW. Eine effiziente Alternative seien auch LED-Lichterketten, die wesentlich weniger Strom verbrauchten als die herkömmlichen.

(sda)

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