21.01.2016 13:51

Hawk-Eye

Lichtsteiners Millimeter-Arbeit im Cup

Stephan Lichtsteiner bringt Juventus gegen Lazio Rom in den Halbfinal der Coppa Italia: Massarbeit, die dank Torlinien-Technik gewertet wurde.

von
sco

Ein Schuss von Simone Zaza prallte vom Pfosten vor die Füsse des aufgerückten Rechtsaussen. Lichtsteiner blieb cool und schob den Ball mit dem Innenrist in Richtung Lazio-Tor – mehr Pass als Schuss. Der Römer Goalie Etrit Berisha hatte sich in der Zwischenzeit aufgerappelt, hechtete nach dem Abschluss Lichtsteiners und bekam ihn auch tatsächlich zu fassen!

Kurze Ratlosigkeit, ehe Schiedsrichter Antonio Damato zum Mittelpunkt zeigte. 1:0 für Juventus in der 66. Minute, dabei blieb es, der Doublegewinner 2015 steht erneut im Halbfinal der Coppa Italia. Dass sich der Unparteiische so sicher war, hatte mit der Torlinien-Technik zu tun, die seit Sommer auch in Italien genutzt wird. Mittels Hawk-Eye konnte festgestellt werden, dass Lichtsteiners Ball die Linie um Haaresbreite überquert hatte.

«Wir haben das Spiel dominiert»

Nach dem Spiel wollte der Schweizer Internationale um seinen Treffer – den zweiten in einem Pflichtspiel in dieser Saison – kein grosses Aufheben machen: «Wir hätten schon vorher ein paar Tore schiessen sollen. Wir haben das Spiel dominiert.»

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