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Liebe: Die Schmerzgrenze liegt bei 100 Kilometern

Fernbeziehung? Für die Schweizer Single-Männer kommt das kaum in Frage. Nur gerade 20 Prozent wären bereit, sich auf eine Beziehung mit grosser örtlicher Distanz einzulassen. Die
Schmerzgrenze für die Liebe liegt bei 100 Kilometern.

Damit liegen die Schweizer Männer in einer europaweiten Umfrage der Online-

Partneragentur parship.ch ganz vorne.

60 Prozent der Schweizer Single-Männer wollen ihre Liebste in Reichweite haben.

Für etwas mehr als die Hälfte heisst dies, dass die Partnerin nicht mehr als 100 Kilometer entfernt wohnen sollte, «damit man sich auch spontan sehen kann». Für 29 Prozent liegt die Schmerzgrenze gar bei 50 Kilometern. Damit liegen die Schweizer Single-Männer in Europa an der Spitze, dicht gefolgt von den Österreichern (54 Prozent) und den Deutschen (52 Prozent).

Die Umfrage wurde unter 12'451 parship.ch-Benutzerinnen und -Benutzern in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Spanien durchgeführt.

Die italienischen Männer sind Spitzenreiter in Sachen «Amore»

Bei den Resultaten zeigt sich ein deutlicher Unterschied zu den mediterranen Ländern. Je heisser das Klima, desto heisser offensichtlich auch die Liebe: Bei den Italienern, Spaniern und Franzosen sind es rund 30 Prozent, welche an die Liebe auf Distanz glauben, bei den Schweizern, Deutschen und Österreichern hingegen nur etwa 20 Prozent. Spitzenreiter sind mit 32 Prozent die Italiener. Ihnen genügt es, wenn sie ihre Partnerin ein paar Mal im Jahr sehen können und es Chancen gibt, dass man früher oder später zusammenzieht.

Ausschlaggebend ist für die mediterranen Single-Männer aber nicht nur die Liebe, sondern auch die finanzielle Situation. Wenn diese stimmt und man sich wenigstens

einmal im Monat sehen kann, erhöht sich die Bereitschaft für eine Fernbeziehung um 15 Prozent. Bei den deutschsprachigen Männern spielen die Finanzen nur eine halb so grosse Rolle.

Den Schweizer Single-Frauen ist das Geld nicht so wichtig

Grundsätzlich können sich Frauen eher als Männer eine Fernbeziehung vorstellen; knapp ein Drittel der befragten Single-Frauen ist offen dafür. Hingegen ist den

Frauen der finanzielle Aspekt wichtiger als den Männern. Wenn dieser stimmt und sie ihren Partner wenigstens einmal pro Monat sehen können, steigt ihre Bereitschaft für eine Liebe auf Distanz nochmals merklich. Mit 23 Prozent machen

hier die Französinnen und Italienerinnen ihre Ansprüche am klarsten geltend. Für die Schweizer Single-Frauen scheint das Geld eine weniger grosse Rolle zu spielen,

dieses ist nur für 9 Prozent von ausschlaggebender Bedeutung.

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