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Liebe im Büro

Amor tummelt sich überall, wo es Menschen hat. Wie soll man sich verhalten, wenn er bei der Arbeit zuschlägt?

Die Devise lautet zwar "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen", aber dennoch gilt der Arbeitsplatz als interessanter Heiratsmarkt. Immerhin lernt sich jedes dritte Paar über den Job kennen, wie liebeliebeliebe.de berichtet.

Doch wie gehts dann weiter? Heimliche Küsse am Kopierer oder die öffentliche Bekanntgabe der neuen Liaison - welche Taktik ist besser? Sicherlich sollte das frischverliebte Paar die Rechnung nicht ohne die Kollegen machen. Wer seine Affäre verstecken möchte, fliegt garantiert auf. Und sorgt für reichlich Klatsch im Betrieb. Da ist es schon besser, mit offenen Karten zu spielen. Das heisst aber nicht, dass Liebes- oder auch Eifersuchtsszenen in aller Öffentlichkeit stattfinden sollen! Der beste Weg ist, wie so häufig im Leben, der goldene in der Mitte.

In dienstlichen Besprechungen sollte also dem oder der Liebsten nicht nach dem Mund geredet werden. Ein sachlicher, kritischer Widerspruch kommt da bei den doppelt aufmerksamen Kollegen sicher besser an. Intimitäten, ob versteckt oder offen, sind genauso wenig empfehlenswert - da könnte bei dem einen oder anderen Mitarbeiter vielleicht Neid bzw. Häme aufkommen. Einer freundschaftlich-neutralen Haltung ist viel besser.

Wer seine Gefühle auf diese Weise in den Griff kriegt, erntet auch beim Chef wohlwollende Blicke. Denn Verliebte wirken sich, das haben Untersuchungen bewiesen, positiv auf das Betriebsklima aus. Verliebte arbeiten besser und übertragen ihren Schwung auf die Kollegen.

Mit dem Liebsten Tag und Nacht zusammen - wer noch auf Wolke sieben schwebt, kann sich sicher nichts Schöneres vorstellen. Aber wenn der Alltag Einzug hält? Geht man sich da nicht eher auf die Nerven? Muss nicht sein, meinen Psychologen. Allerdings sollte man am Feierabend wenigstens hin und wieder getrennte Wege einschlagen.

Offensichtlich ein Erfolgsrezept. Denn jede zweite Büroaffäre führt zum Altar.

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