Basel - «Liebe Polizei, ich habe gestern einen Räuber gesehen»
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Basel«Liebe Polizei, ich habe gestern einen Räuber gesehen»

Anfang April ging bei der Basler Polizei eine von Hand geschriebene Nachricht eines Buben ein. Darin bot der Junge den Gesetzeshütern seine Hilfe an.

von
Alexia Mohanadas
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Anfang April ging bei der Basler Polizei eine süsse Nachricht eines Kindes (8) ein. Diese hat darauf den kleinen Polizei-Fan in seinem Zuhause überrascht.

Anfang April ging bei der Basler Polizei eine süsse Nachricht eines Kindes (8) ein. Diese hat darauf den kleinen Polizei-Fan in seinem Zuhause überrascht.

Polizei Basel-Stadt
«Liebe Polizei, ich habe gestern einen Räuber gesehen. Wenn ich ihn sehe, dann rufe ich die Polizei an», schrieb der Junge in einem Brief.

«Liebe Polizei, ich habe gestern einen Räuber gesehen. Wenn ich ihn sehe, dann rufe ich die Polizei an», schrieb der Junge in einem Brief.

Polizei Basel-Stadt
Diesen Einsatz wollte die Polizei natürlich belohnen. Sie besuchten den Jungen. Dieser durfte sich sogar in das Polizeiauto setzen.

Diesen Einsatz wollte die Polizei natürlich belohnen. Sie besuchten den Jungen. Dieser durfte sich sogar in das Polizeiauto setzen.

JSD Basel-Stadt

Eine von Hand geschriebene Botschaft von einem Jungen (8) erreichte die Polizeiwache Kannenfeld vor ein paar Wochen. Mit den folgenden Worten wandte sich der Bub an die Gesetzeshüter: «Liebe Polizei, ich habe gestern einen Räuber gesehen. Wenn ich ihn sehe, dann rufe ich die Polizei an.» Den Empfängern des Briefes war schnell klar, dass sie sich nicht auf echte Verbrecherjagd begeben müssen, wie die Polizei auf Facebook schreibt.

Trotzdem stattete die Polizei dem Verfasser des Briefes einen Besuch ab. Denn: Hinter dem Hinweis steckte ein grosser Polizei-Fan. Nach Absprache mit den Eltern, überraschten sie den Buben zu Hause. Der Junge staunte, als plötzlich seine grossen Vorbilder vor seiner Tür standen. «Der Bub hatte eine solche Freude, dass er gleich alle seine Freunde aus dem Quartier holen wollte für eine Besichtigung des Polizeiautos.», sagte Martin R. Schütz, Leiter Kommunikation Polizei Basel-Stadt, zu 20 Minuten. Die Polizisten erfüllten einen Buben-Traum. «Seine Augen wurden immer grösser, als ihm erlaubt wurde, sich ins Polizeiauto zu setzen», hiesse es im Facebook-Post. «Selbstredend gab es noch ein Bhaltis: eine kleine Taschenlampe mit Polizeilogo», so Schütz.

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