Hollywood-Love: Lieben und Lügen im Lala-Land
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Hollywood-LoveLieben und Lügen im Lala-Land

Stars haben es nicht leicht. Da verlieben oder betrügen sie sich und schon heisst es – alles nur ein PR-Gag. Dürfen denn Star-Herzen nicht einfach mal brechen?

von
bbe

Es ist gemein: Geht die Freundin fremd, ist das schon blöd genug. Guckt aber noch die ganze Welt zu, ist das besonders unangenehm. Parade-Vampir Robert Pattinson musste gerade auf schmerzhafte Weise erleben, wie es ist, wenn einem die Freundin vor aller Welt Hörner aufsetzt. Kristen Stewart genoss ein Auswärtsspiel mit «Snowhite and the Huntsman»-Regisseur Rupert Sanders und zieht damit den Hass von Ehefrauen, engen Vertrauten und tausenden von Fans auf sich.

Star-Herzen brechen mit Prinzip

Ganz gewiefte Zeitgenossen wittern weit mehr als den Betrug am treuherzigen Fast-Ehegatten. Fans, Experten und – Sie ahnen es – «Insider» vermuten besonders Hinterlistiges. Sie glauben, hinter Ver- und Entlieben steckt nichts weiter als eine ausgeklügelte PR-Masche. Das Prinzip ist simpel: Steht ein Projekt in der Pipeline, kommt eine Affäre oder Liebschaft raus, darauf folgt der erfolgreiche Kino-Start/CD-Release. Das heisst: Ein Hollywood-Herz darf nicht einfach nur gebrochen sein, es bricht mit Prinzip.

Doch auch beim Liebe schenken, sind Stars und Sternchen nicht vor fiesen Vorwürfen sicher. Verliebt sich etwa Tom Cruise, wittern «Freunde» oder «Hollywood-Experten» ein abgekartetes Spiel: So soll die Ehe mit Katie Holmes von Scientology arrangiert worden sein. Die Sekte habe gar ein Casting organisiert und die ehemalige Soap-Darstellerin habe im Interview einfach überzeugt. Nicht zu vergessen auch Cruises Ehe mit Nicole Kidman: Mit ihr war er Gerüchten zufolge ja sowieso nur knapp zehn Jahre verheiratet, um von seiner vermuteten Homosexualität abzulenken. Eine Unterstellung, mit der auch George Clooney leben muss. Der George wagt das Unmögliche – er ist 51 Jahre alt und nicht verheiratet. Da muss ein Mann ja einfach Männer mögen. Eine glasklare Schlussfolgerung.

Seitensprung mit Biss

Flordi – alles nur ein Gag?

Auch hierzulande rattert die PR-Maschinerie angeblich auf Hochtouren. Aktuelles Beispiel: Francine Jordi und Florian Ast. Die beiden Musiker verliebten sich vor rund einem Jahr. Während eines Kurztrips ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, hatte der Flöru einfach eine Option zu viel – und ging seinem Schlagerschätzchen fremd. Auch hier gabs Gemunkel: Die beiden hätten sich nur lieb gehabt, um CDs und Tickets für die Tournee zu verkaufen. Gemein, schliesslich ging nicht nur Francine Jordis Ehe mit Tony Rominger in die Brüche, auch Asts Ehefrau musste das Scheitern ihrer Liebe beklagen. Sogar der Familienhund litt mit.

Der Schluss liegt nahe: Berühmte Menschen verlieben sich grundsätzlich nur zweckrational. Sie steuern ihr Herz mit der Treffsicherheit eines Hochleistungsroboters. Dass sich im realen Leben fern des Rampenlichts noch immer rund 20 Prozent der Menschen am Arbeitsplatz verlieben, gilt eben nicht, wenn Kameras, Maskenbildner und Millionenlöhne involviert sind. Und was macht es für einen Unterschied, ob der Liebeskummer oder die Liebe echt oder nicht? Die Geschichten drum herum sind so oder so amüsant.

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