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Thomas HäberliLieber 3. Liga als Studiogast beim Fernsehen

Thomas Häberli plant nach seinem Rücktritt die Zukunft. Die Terminplanung bereitet dem früheren YB-Captain allerdings noch einige Probleme.

von
Peter Berger

Am 14. Juli steigt YB beim FCZ in die neue Saison. Auch der zurückgetretene Thomas Häberli hätte dabei sein sollen. YB-Trainer Vladimir Petkovic will die Identifikationsfigur zwar nicht mehr, dafür wollte ihn das Schweizer Fernsehen als Studiogast.

«Ich hatte bereits zugesagt. Aber wenig später musste ich wieder anrufen und absagen. Ich habe erst mit Verspätung realisiert, dass ich Training habe.» Dies nicht etwa bei einem neuen Super-League-Klub, sondern beim FC Perlen-Buchrain. «Häbigoal» startet beim Innerschweizer Drittligisten seine Trainerkarriere. «Und am 14. Juli haben wir das zweite Training, da kann ich das Team nicht schon im Stich lassen», erklärt er seine Prioritäten.

Dem Leben als Profispieler trauert Häberli keine Sekunde mehr nach. Das Jahr 2008 mit dem Hype um seine Person, als die Musikband Züri West als «The Häberlis» auftrat, bezeichnet er als seinen Höhepunkt. Aber jetzt plant er die Zukunft. «Bei YB bin ich zuerst im Scoutingbereich tätig, ab Sommer 2010 trainiere ich dann ein Nachwuchsteam.» Beim SFV hilft er Stürmer auszubilden. Im Oktober beginnt er den A-Diplom-Lehrgang. Und im Winter will Häberli «irgendwo an der Wärme» noch Englisch lernen.

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