«Bachelor»-Esra rastet aus: «Lieber hätte ich Belinda die Nase gebrochen»
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«Bachelor»-Esra rastet aus«Lieber hätte ich Belinda die Nase gebrochen»

«Bachelor»-Kandidatin Esra hat gestern Nacht ihre Mitstreiterin Belinda und deren Kollegin verprügelt. Schuldgefühle hat sie deswegen keine.

von
ink

Gestern Nacht in Zürich: Nach dem Public Viewing im Club Bellevue zogen die beiden «Bachelor»-Finalistinnen Esra und Belinda gemeinsam mit Rafael Beutl und einer Freundin Belindas weiter. Gelandet ist das Quartett schlussendlich im Mascotte. Doch Alkohol und ein Hahn im Korb scheinen sich nicht sonderlich zu vertragen: Esra und Belinda kriegten sich in die Haare. «Warum wir uns gestritten haben, will ich nicht sagen, das ist zu privat», so Esra im Gespräch mit 20 Minuten. «So viel sei aber gesagt: Ich habe diese Frau einfach nicht gern.»

Nachdem Esra ihrer Mitstreiterin mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben soll, wurde die Pole-Fitness-Queen von Securitys aus dem Club begleitet.

«Die Falsche verprügelt»

Vor dem Mascotte kam es dann zum Eklat. Als Belinda und ihre Kollegin in Begleitung des Bachelors aus dem Club kamen, lief Esra dem Trio hinterher und wollte die Auseinandersetzung fortführen. «Rafael hat versucht, mich zu beruhigen, und Belinda ist weggelaufen. Ich habe mich daraufhin auf ihre Kollegin gestürzt und diese verprügelt», schildert Esra den Tathergang.

Dass sie einer Frau die Nase gebrochen hat, lässt Esra keine Schuldgefühle spüren. «Mich nervt nur, dass ich die Falsche verprügelt habe. Lieber hätte ich Belinda die Nase gebrochen», so die Kandidatin der Kuppelshow auf 3+. Welche juristischen Nachwehen nun auf Esra zukommen, ist bisher nicht bekannt.

Nachdem die Polizei den Vorfall zufällig mitbekommen hatte, wurde Esra in Handschellen und Kastenwagen mit auf den Polizeiposten genommen. Sie durfte aber noch in der gleichen Nacht wieder nach Hause. «Ob Belindas Freundin mich angezeigt hat, weiss ich nicht, bis jetzt habe ich noch nichts gehört», so Esra.

Auch bei der Stadtpolizei Zürich ist bisher noch keine Anzeige eingegangen, wie Polizeisprecher Marco Cortesi gegenüber 20 Minuten bestätigt. «Für eine Anzeige hat die betroffene Person ab dem Tatzeitpunkt drei Monate Zeit. Normalerweise melden sich Opfer allerdings schon in den ersten Tagen, wenn sie wirklich eine Anzeige machen wollen», so Cortesi weiter.

Ob Esra ihrer Widersacherin tatsächlich die Nase gebrochen hat, sei der Polizei nicht bekannt: «Die Polizisten, die auf der Strasse vor Ort waren, nahmen lediglich eine verbale Auseinandersetzung wahr. Ob es davor im Club zu Handgreiflichkeiten kam, wissen wir nicht.» Die anderen Beteiligten vor Ort wollten bei den Polizeibeamten zu diesem Zeitpunkt keine Anzeige erstatten. Sowohl Belinda als auch «Bachelor» Rafael Beutl wollen sich zurzeit nicht zu den Geschehnissen äussern.

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