Aktualisiert 03.12.2008 12:48

Pisa-Studie 2006

Liechtenstein ist schlauer als die Schweiz

Die Liechtensteiner Neuntklässler schneiden bei den Naturwissenschaften und im Lesen etwas besser ab als der Durchschnitt der Gleichaltrigen in der Schweiz, in der Mathematik sind sie gleichauf. Dies hat die PISA-Studie 2006 ergeben.

Alle 406 Neuntklässlerinnen und Neuntklässler der neun öffentlichen Schulen im Fürstentum haben sich am Test beteiligt, wie das Schulamt des Landes am Mittwoch mitteilte.

Die guten Ergebnisse der PISA-Studie 2003 seien weitgehend bestätigt worden, heisst es in der Mitteilung. In den Fachbereichen Naturwissenschaften erzielten die Geprüften drurchschnittlich 527 Punkte. Die Schweizer Neuntklässler erreichten 513 Punkte.

Im Lesen liegen die Liechtensteiner mit 514 Punkte um 13 Punkte über dem Durchschnitt der Resultate aus der Schweiz. In der Mathematik wurde mit 534 Punkten ein Punkt mehr erzielt. Die Liechtensteinischer Neuntklässler lagen in allen drei Bereichen vier bis neun Punkte über den 15-Jährigen.

Mit 12 Prozent gehören etwas weniger Schülerinnen und Schüler den Risikogruppen in den Bereichen Lesen und Naturwissenschaften an, als dies in der Deutschschweiz der Fall ist. Etwas grösser ist die Risikogruppe in Mathematik mit 13 Prozent.

Als erfreulich bezeichnet das Schulamt, dass der Leistungsabstand der Jugendlichen mit Migrationshintergrund geringer ausgefallen ist als in der Schweiz.

Die Mehrheit dieser Schülerinnen und Schüler stamme aus den umliegenden deutschsprachigen Ländern und erziele deshalb ähnlich hohe Leistungen wie die Einheimischen, begründet das Schulamt ihr Abschneiden.

(sda)

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