Aktualisiert 11.06.2015 09:09

Dzemailis 3:0

Liechtensteins Mauer wie ein Schweizer Käse

Blerim Dzemaili schiesst gegen Liechtenstein das Tor zum 3:0-Schlussresultat. Bei seinem Freistoss ist fraglich, wieso der Gegner eine Mauer stellt.

von
dmo

Die Schweiz hat ihr Testspiel auf Kunstrasen gegen Liechtenstein souverän gewonnen. 3:0 besiegte das Team von Vladimir Petkovic den Gegner aus dem Ländle. Lediglich das Skore hätte aufgrund der Chancen höher ausfallen dürfen.

Den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame Partie setzte Doppeltorschütze Blerim Dzemaili. Sein satt getretener Freistoss fand in der 68. Minute den Weg in den gegnerischen Kasten. Cengiz Bizer, der ab der 46. Minute für Peter Jehle zwischen den Pfosten stand, war zwar noch mit der Hand dran, konnte das Tor jedoch nicht verhindern. Und die Mauer? Ja, die stand zwar dort, wo sie hingehört – nur hätten die Liechtensteiner diese auch gleich ganz weglassen können.

Ähnlich nutzlos: Die Mauer der Elfenbeinküste

Wie im Video oben zu sehen ist, reisst allen voran Seyhan Yildiz ein riesiges Loch auf, indem er sich wegdreht. Aber auch sein Teamkollege Andreas Christen scheint keine grosse Lust zu haben, sich dem Geschoss in den Weg zu stellen. Das Leder kann ungehindert passieren und landet in den Maschen.

Möglicherweise haben sich die Liechtensteiner die Inspiration von der Elfenbeinküste geholt. Denn deren Mauer präsentiert sich an der Fussball WM der Frauen im Spiel gegen Deutschland ähnlich desolat. Alex Popp machte mit ihrem Freistoss in der 85. Minute das «Stängeli» perfekt. Die Damen aus Afrika standen dabei viel zu weit rechts, der Keeper zu zentral. Popp sagte danke.

Diese Mauer hätte an der Seitenlinie dieselbe Wirkung entfaltet – nämlich keine.

(Quelle: Twitter/FanSided GIF)

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