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Redaktorin testet House RunningLift und Treppe sind für Weicheier

Allianz Suisse veranstaltete am Donnerstag ein House Running für die Mitarbeitenden. An einer Hochhausfassade hinunterlaufen? Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.

von
ced

Das kostet Überwindung. (Video: Cédric Knapp/Alice Grosjean)

18 Stockwerke hoch ist der Hauptsitz der Allianz Suisse in Wallisellen. Rund 60 Meter geht es am Rand der Dachterrasse in die Tiefe – nichts für schwache Nerven. Und doch standen am Donnerstag 40 Mitarbeitende am Abgrund, auf einer provisorisch installierten Plattform.

Sie nahmen am sogenannten House Running teil – einem Event, den Allianz Suisse im Rahmen einer internationalen Mitarbeiterwoche auf die Beine gestellt hat. Dabei seilt man sich mit Spezialgurten vom Gebäude ab, mit dem Gesicht nach unten. Die Füsse berühren die Hauswand. Klingt spannend? Das dachte auch unsere Redaktorin Alice Grosjean – und entschied sich kurzerhand, am House Running teilzunehmen.

«Du machst einen Schritt in die Leere»

«Ich dachte, 60 Meter seien ja nicht so viel. Als ich dann das Gebäude sah, wurde mir schon etwas mulmig», sagt sie. Da es für einen Rückzieher aber bereits zu spät war, stand auch sie bald am Rand der Plattform. Das Gefühl, über die Kante zu kippen und sich in die Horizontale zu verlagern, beschreibt sie folgendermassen: «Du machst einen Schritt in die Leere. Das Herz pocht im Adrenalinrausch.»

Danach sei alles halb so wild gewesen. Irgendwann habe sich jedoch die Beinmuskulatur bemerkbar gemacht. «House Running ist anstrengender, als es aussieht», so die Redaktorin. «Ich war deshalb froh, als ich wieder festen Boden unter den Füssen hatte.» Ihr Fazit: House Running sorgt für einen Adrenalinkick, kostet aber sicher weniger Überwindung als beispielsweise Bungee-Jumping.

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