17.06.2020 13:11

Untersuchung zu tödlichem Unfall«Lifttüre ging auf, die nicht hätte aufgehen dürfen»

Nach dem Sturz eines 27-Jährigen in einen Liftschacht in Spreitenbach AG hat die Staatsanwaltschaft Baden eine Untersuchung eröffnet.

von
Monira Djurdjevic

Ein Leser filmte den Polizeieinsatz am Dienstag.

Leser-Reporter

Darum gehts

  • Am Montag ist im Kanton Aargau ein 27-jähriger Mann in einem Liftschacht tödlich verunglückt.
  • Laut der Kantonspolizei Aargau sind die Todesursache und die Umstände noch völlig unklar.
  • Die Staatsanwaltschaft Baden hat zur Klärung dieses tragischen Unfalls eine Untersuchung eröffnet.

In Spreitenbach AG hat sich am Montag ein tragischer Unfall ereignet. Ein 27-jähriger Mann ist in einem Liftschacht tödlich verunglückt. «Der junge Mann kam aus seiner WG im elften Stock und hat offenbar nicht bemerkt, dass der Lift wieder einmal kaputt war. Als er die Tür des Lifts öffnete und hineintrat, stürzte er in den Tod», sagte ein Nachbar zu 20 Minuten.

Beim Opfer handelt es sich um den 27-jährigen N. N.* Die Angehörigen trauern und geben der Liftfirma die Schuld. Bei der Kantonspolizei Aargau bestätigte man am Dienstag den Todesfall. Die Todesursache und die Umstände seien noch völlig unklar, sagte Sprecher Bernhard Graser.

Wie es bei der Staatsanwaltschaft Baden auf Anfrage heisst, hat man zur Klärung dieses tragischen Unfalls eine Untersuchung eröffnet und einen Liftspezialisten beigezogen. Man wolle so abklären, wie es zur Störung des Liftes kommen konnte. «Laut ersten Erkenntnissen hat der Schliessmechanismus der Lifttüre nicht richtig funktioniert. Wir wissen bisher nur, dass eine Lifttüre aufgegangen ist, die nicht hätte aufgehen dürfen», sagt Sprecherin Fiona Strebel.

*Name der Redaktion bekannt

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