Busse gefordert: Liga verurteilt Lärmattacke auf FCSG
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Busse gefordertLiga verurteilt Lärmattacke auf FCSG

Unbekannte störten nachts die Spieler des FC St. Gallen vor dem Spiel gegen Luzern mit Knallkörpern. Die Polizei ermittelt.

von
dst
Vor dem Hotel Winkelried in Stansstad haben Vandalen Knallkörper abgefeuert.

Vor dem Hotel Winkelried in Stansstad haben Vandalen Knallkörper abgefeuert.

FCSG-Sprecher Daniel Last versucht nach einer nächtlichen Lärm-Attacke gegen die Spieler des FC St. Gallen beim Hotel Winkelried in Stansstad die Wogen zu glätten: «Die Vorkommnisse waren zwar ärgerlich, hatten aber keinen Einfluss auf das Spiel», sagte er gestern. Man werde auch künftig bei Auswärtsspielen in der Nähe des Stadions übernachten, wenn ein Spiel auf 13.45 Uhr angesetzt sei. «Wir müssen uns aber überlegen, ob wir beim nächsten Mal Ohropax in die Zentralschweiz mitnehmen sollten», sagt Last augenzwinkernd.

Bei der Schweizer Fussball-Liga geht man mit den Tätern härter ins Gericht und kritisiert die Vorkommnisse: «Es ist schade, dass solche Dinge passieren. Wir verurteilen die Störaktion», sagt Mediensprecher Philippe Guggisberg. Er beharrt darauf, dass die Täter bestraft werden müssen. «Die Polizei muss die Fehlbaren büssen.»

Polizei will Lärm-Verursacher büssen

Die Nidwalder Polizei nahm bereits Ermittlungen auf. «Wenn die Täter ermittelt werden, werden sie auf jeden Fall gebüsst», sagte ein Polizeisprecher. Wie viele Personen beteiligt waren, wisse man nicht. Eine Patrouille konnte rund um das Hotel Reste von Knallkörpern feststellen. Unbekannte hatten in der Nacht auf Sonntag vor dem Hotel des FCSG gewütet und so den Spielern vor dem Spiel gegen den FC Luzern den Schlaf geraubt (20 Minuten berichtete). Die St. Galler verloren mit 0:1.

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