14.02.2015 04:28

Historisch

Ligety holt zum dritten Mal in Serie WM-Gold im Riesen

Ted Ligety lässt die Gastgeber jubeln. Der 30-Jährige gewinnt im Riesenslalom das erste WM-Gold für die USA.

von
Adrian Hunziker, Beaver Creek
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13. Februar 2015  Ted Ligety holt vor heimischen Publikum Gold. Dank eines perfekten zweiten Laufs gewinnt er den WM-Riesenslalom in Beaver Creek.

13. Februar 2015 Ted Ligety holt vor heimischen Publikum Gold. Dank eines perfekten zweiten Laufs gewinnt er den WM-Riesenslalom in Beaver Creek.

AFP/don Emmert
Silber geht an den Österreicher Marcel Hirscher, der im 2. Lauf nicht mehr an Ligety vorbeikommt.

Silber geht an den Österreicher Marcel Hirscher, der im 2. Lauf nicht mehr an Ligety vorbeikommt.

Keystone/AP/Alessandro Trovati
Alexis Pinturault wird mit 0.88 Sekunden Rückstand auf Ligety Dritter und holt Bronze.

Alexis Pinturault wird mit 0.88 Sekunden Rückstand auf Ligety Dritter und holt Bronze.

AFP/Nathan Bilow

Das hat noch keiner geschafft: Dreimal WM-Gold in Serie im Riesenslalom. In anderen Disziplinen gelang das bereits Athleten wie beispielsweise der schwedischen Legende Ingemar Stenmark (im Slalom) oder der Schweizerin Erika Hess (in der Kombination). Ted Ligety erreichte diesen historischen Meilenstein dank eines entfesselten zweiten Laufes. Nach dem ersten Durchgang hatte er noch auf Rang fünf gelegen. «Ich wusste, dass ich im zweiten Durchgang zulegen musste. Ich hatte Fehler gemacht im 1. Lauf, also habe ich alles riskiert», sagte Ligety. Das Risiko zahlte sich aus.

Mit diesem Erfolg ist der 30-Jährige zudem der Amerikaner mit den insgesamt meisten WM-Medaillen (sieben, davon fünfmal Gold und zweimal Bronze). Er verdrängt damit Lindsey Vonn mit sechs Stück auf den zweiten Platz. «Das war ein sehr hartes Rennen, und ein emotionaler Sieg», sagte Ligety weiter.

Das Warten war nervenaufreibend

Emotionen seien hoch gekommen, da er bisher ein schwieriges Jahr gehabt habe. Nun in der Heimat und vor seiner Familie triumphieren zu können, sei einfach grossartig. «Das Publikum war unglaublich, wie es gejubelt hat, als die grüne 1 aufleuchtete im Ziel. Für mich war es eine grosse Erleichterung.» Im Ziel auf die restlichen Fahrer zu warten, sei aber extrem nervenaufreibend gewesen, sagte Ligety erleichtert und mit einem breiten Lachen über das ganze Gesicht.

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