Aktualisiert 18.04.2020 16:27

Zürich

Verhaftungen nach unbewilligter Demo

In der Stadt Zürich fand am Samstagnachmittag eine Autodemo statt. Die Polzei stoppte den Autocorso aber noch bevor er sich in Bewegung setzten konnte.

von
jab/dmo

Am Samstagnachmittag ist es in Zürich zu einer Demonstration gekommen. Die Demonstranten wollten auf die Lage der Flüchtlinge in Zeiten der Coronakrise aufmerksam machen. Gemäss den Initianten wäre ein Autokorso eine coronagerechte Form für eine Demonstration gewesen.

Bevor sich die etwa zwanzig Autos und circa 100 Demonstranten in Bewegung setzen konnten, wurden sie von der Polizei gestoppt. Sie blockierten den unbewilligten Demonstrationszug von allen Seiten und verwiesen die Demonstranten des Platzes. Die Demonstranten zogen darauf wieder ab.

Mehrere Verhaftungen

«Um 14 Uhr fuhren rund 30 Fahrzeuge und etliche Fahrräder durch die Hard- und Heinrichstrasse. Im Internet wurde bereits seit Tagen für eine unbewilligte «Autodemonstration» an der Heinrichstrasse unter dem Motto «Safety for all Refugees» aufgerufen», schreibt die Stadtpolizei in einer Mitteilung am frühen Samstagabend.

«Mehrere Teilnehmende folgten den Anweisungen der Polizei und verliessen die Örtlichkeit mit Autos und Velos. Rund 30 von ihnen befolgten die Anweisungen jedoch nicht und blieben mit rund 16 Fahrzeugen an der Heinrichstrasse. In der Folge wurden sie einer Personenkontrolle unterzogen und weggewiesen», wie die Polizei weiter mitteilt.

Kurz darauf habe man festgestellt, dass sich an der Militär-/Langstrasse und an der Josefstrasse erneut mehrere Personen mit ihren Fahrzeugen versammelt hatten. «Auch dort schritt die Stadtpolizei ein und wies die Leute weg. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Personen verhaftet.» Zwei Traktoren, mehrere Musikanlagen und verschiedenes Demomaterial wurde präventiv sichergestellt.

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