Argentinien: Linke sollen Anschläge auf Züge verübt haben
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ArgentinienLinke sollen Anschläge auf Züge verübt haben

Die argentinische Regierung hat einer linksradikalen Gruppierung die Schuld für Brandanschläge auf zwei Züge gegeben.

Sieben Verdächtige seien verhaften worden, sagte am Donnerstag Justizminister Anibal Fernandez. Geplant worden seien die Anschläge von einem militanten Mitglied der Arbeiterpartei. Die Partei wies die Vorwürfe zurück und erklärte, damit wolle die Regierung nur legitime Proteste gegen das öffentliche Verkehrssystem verdecken.

An mindestens zwei Bahnhöfen in Vororten von Buenos Aires ging die Polizei am Donnerstag mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die wütende Menge vor, die die Züge in Brand gesteckt hatte. Zunächst war vermutet worden, dass einige über die Verspätung ihrer Züge aufgebrachte Pendler hinter den Brandanschlägen steckten. Ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft der Hauptstadt räumte ein, dass es ein Verspätungsproblem gebe. (dapd)

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