Zürcher Sechseläuten : Linksaktivisten bedrängen SP-Regierungsrat Fehr

Aktualisiert

Zürcher Sechseläuten Linksaktivisten bedrängen SP-Regierungsrat Fehr

Mit Transparenten bedrängten linke Aktivisten am Zürcher Sechseläuten den Vorsteher der Sicherheitsdirektion Mario Fehr. Drei Personen wurden weggewiesen, eine verhaftet.

von
jen
1 / 4
SP-Regierungsrat Mario Fehr wird am Zürcher Sechseläuten von linken Aktivisten mit Transparenten bedrängt. Darauf wird seine Politik kritisiert.

SP-Regierungsrat Mario Fehr wird am Zürcher Sechseläuten von linken Aktivisten mit Transparenten bedrängt. Darauf wird seine Politik kritisiert.

indymedia.org
Drei Personen werden weggewiesen, eine verhaftet.

Drei Personen werden weggewiesen, eine verhaftet.

indymedia.org
Im Flyer wird unter anderem der «gesellschaftliche Rechtsrutsch, der auch vor linken parlamentarischen Parteien nicht haltmacht», sowie Fehrs Umgang mit Asylsuchenden kritisiert.

Im Flyer wird unter anderem der «gesellschaftliche Rechtsrutsch, der auch vor linken parlamentarischen Parteien nicht haltmacht», sowie Fehrs Umgang mit Asylsuchenden kritisiert.

Keystone/Ennio Leanza

3500 Zünfter liefen am Zürcher Sechseläuten durch die Zürcher Innenstadt. Als Ehrengast marschierte auch der SP-Regierungsrat und Vorsteher der Sicherheitsdirektion Mario Fehr bei der Zunft zu den drei Königen mit. Diesen Anlass nutzten linke Aktivisten, um mit Transparenten eine Störaktion gegen den Politiker zu tätigen.

Wie es auf der linken Internetplattform Indymedia.org heisst, habe man mit verschiedenen Transparenten Mario Fehr «symbolisch gestoppt» und Flyer verteilt. Darin wird unter anderem der «gesellschaftliche Rechtsrutsch, der auch vor linken parlamentarischen Parteien nicht haltmacht», sowie Fehrs Umgang mit Asylsuchenden kritisiert.

Material sichergestellt

Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, bestätigt den Vorfall auf Anfrage: «Passiert ist es kurz vor 17 Uhr am Limmatquai. Eine Person wurde festgenommen.» Der Mann befinde sich illegal in der Schweiz und sei deshalb dem Migrationsamt überwiesen worden.

Zudem seien drei weitere Personen kontrolliert und weggewiesen worden. Das von ihnen mitgebrachte Material sei sichergestellt worden.

Deine Meinung