Abgang bei Barcelona - Lionel Messi hat sich bereits bei Paris Saint-Germain gemeldet
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Abgang bei BarcelonaLionel Messi hat sich bereits bei Paris Saint-Germain gemeldet

Einer der besten Fussballer aller Zeiten verlässt einen Club. Die Ära Messi bei Barcelona ist vorbei. Welche Optionen hat er nun? Paris ist offenbar klarer Favorit.

von
Tobias Wedermann
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Superstar Lionel Messi jubelt im Barcelona-Trikot. Ein Bild, dass es in Zukunft nicht mehr zu sehen gibt.

Superstar Lionel Messi jubelt im Barcelona-Trikot. Ein Bild, dass es in Zukunft nicht mehr zu sehen gibt.

imago images/PA Images
Barcelona hat kein Budget, um mit dem Argentinier den Vertrag zu verlängern.

Barcelona hat kein Budget, um mit dem Argentinier den Vertrag zu verlängern.

REUTERS
Ein Schock für die Fussballwelt und besonders für die Barcelona-Fans.

Ein Schock für die Fussballwelt und besonders für die Barcelona-Fans.

AFP

Darum gehts

  • Lionel Messi verlässt den FC Barcelona. Eine Vertragsverlängerung ist gescheitert.

  • Wohin wechselt der Superstar?

  • Zwei Scheich-Clubs sind in der Pole Position.

Er ist ablösefrei und damit wäre Lionel Messi ja eigentlich das begehrteste Schnäppchen auf dem Fussball-Transfermarkt. Leisten aber können sich den sechsmaligen Weltfussballer, der beim FC Barcelona ein horrendes Gehalt kassierte, aber nur wenige. Zwei Clubs werden vor allem genannt. Welche Optionen hat Lionel Messi?

Favorit: Paris Saint-Germain

Das Geld ist da. Sogar viel Geld. Der Club gehört schwerreichen Scheichs, die vor allem eines wollen: Erfolg für ihre Investitionen. Angeblich – so wird aus Frankreich kolportiert – soll es bereits Gespräche geben. Andererseits, so wird auch in Frankreich geschrieben, soll der neue Vertrag mit Weltmeister Kylian Mbappé Priorität haben. 22 Jahre ist er gerade mal alt, Messi 34. An Mbappé ist wiederum Real Madrid dran, ein erstes Angebot von Madrid soll in den kommenden Tagen in die französische Hauptstadt geschickt werden.

Was für PSG bei Messi sprechen würde: Messis Wiedervereinigung mit seinem ehemaligen kongenialen Barcelona-Sturmpartner Neymar. Zudem spielen die Landsmänner Angel di Maria sowie Leandro Paredes in Paris, trainiert wird das Team von Mauricio Pochettino auch von einem Argentinier. Einem Bericht des britischen Magazins «The Athletic» zufolge soll Messi noch am Donnerstagabend Pochettino selbst kontaktiert haben. Messi verbrachte in seinen Ferien in Ibiza in dieser Woche Zeit mit gleich vier PSG-Stars: Neymar, Parades, di Maria sowie Marco Verrati. Die Clubführung in Paris bemüht sich seit dem Messi-Beben am Donnerstag sehr intensiv um den Argentinier – und rechnen sich gute Chancen aus.

Es wäre ein weiteres verrücktes Kapitel im Transfersommer der Pariser. PSG hat sich bereits Real-Madrid-Captain Sergio Ramos geschnappt, Italiens EM-Goalie Gianluigi Donnarumma, Rechtsverteidiger-Rakete Achraf Hakimi von Inter Mailand und Georginio Wijnaldum vom FC Liverpool.

Auf der Lauer: Manchester City

Auch beim englischen Meister gilt: Das Geld ist da. Selbst wenn der Club, der mehrheitlich der Herrscherfamilie des Emirats Abu Dhabi gehört, am Donnerstag angeblich fast 130 Millionen Franken für den englischen Nationalspieler Jack Grealish von Aston Villa ausgegeben hat. Da ist auch einer, der Messi bestens kennt und umgekehrt. Pep Guardiola, einst Erfolgscoach beim FC Barcelona, ist Trainer des englischen Meisters. Als Messi Barcelona vor einem Jahr verlassen wollte, galten Pep, Manchester City sowie die Premier League als Wunschziel des Argentiniers.

Verlässt Messi gar Europa?

Jüngst weilte Messi mit seiner Ehefrau und den drei Söhnen in Miami. Urlaub. Der dortige MLS-Club namens Inter gilt aber auch als mögliche Anlaufstelle. Zumindest wurde darüber spekuliert, ehe die Verhandlungen mit dem FC Barcelona scheiterten. So als Übergang nach einer weiteren Spielzeit bei den Katalanen in den Fussball-Ruhestand. Ob Inter Miami und Besitzer David Beckham nun schon eine Option sein könnten? Fraglich.

Fakt ist, dass Messi nach dem Gewinn der Copa America und dem ersten grossen Titel mit Argentinien die WM Ende 2022 in Katar im Auge hat. Ob die amerikanische Major League Soccer in der Zeit bis dahin seinen Ansprüchen genügen würde – offen. Eine weitere Variante wäre über Manchester City irgendwann in den USA zu spielen. Laut ESPN könnte er via City direkt zum FC New York City wechseln, wann immer er wolle.

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(dpa)

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