National League A: Lions dank geglückter Hauptprobe neuer Leader
Aktualisiert

National League ALions dank geglückter Hauptprobe neuer Leader

Die ZSC Lions haben mit einer soliden Leistung in Davos mühelos gesiegt. Damit ist den Löwen nicht nur die Hauptprobe für den CHL-Halbfinal geglückt, sondern sie sind auch wieder Leader.

Eine dritte Niederlage in Serie mochte sich der ZSC vor dem Champions-League-Halbfinal gegen Espoo nicht leisten.

Cyrill Bühler in der 4., Topskorer Ryan Gardner in der 13. und Oliver Kamber nach einem schönen Solo in der 15. Minute markierten die entscheidenden Tore. Sykoras 1:3 beantwortete Peter Sejna mit dem vierten Zürcher Treffer.

Im Schlussdrittel schufen Verteidiger Blindenbacher und Gardner mit seinem 20. Saisontor gar für eine Fünftore-Differenz. Ausser während der Boxeinlage von Helfenstein gegen den ZSC-Verteidiger Suchy war der HCD chancenlos.

Goalie Krizan stoppte Ambris Fall

In seinem zweiten NLA-Spiel war der slowakische Nationalkeeper Karol Krizan für Schlusslicht Ambri-Piotta erstmals Gold wert. Seine Paraden bildeten die Basis zum 4:1-Erfolg gegen die SCL Tigers.

Mit einer weiteren Niederlage hätten die Leventiner den entsprechenden NLA-Negativrekord aus der Saison 2006/2007 (zehn Niederlagen in Folge) egalisiert. Krizan bewahrte sein Team im Startdrittel mit drei Glanzparaden vor einem Rückstand. Insgesamt parierte Krizan 32 Schüsse. Ambri schien durch den sicheren Rückhalt mit Fortdauer der Partie an Moral zuzulegen und steigerte sich bezüglich läuferisches Engagement, Tempo und Biss fast im Minutentakt.

Bei Ambri-Piotta agierte aus einer Personalnot heraus zum zweiten Mal in Folge der NLA-Klubrekordspieler Nicola Celio (36) im Sturm statt in der Verteidigung. Nicola Celio, der in seiner 20. und letzten NLA-Saison steht, war vor der Partie noch für sein 900. NLA-Spiel vom Samstag in Zug geehrt worden. Mit aktuell 901 NLA-Spielen (alle für Ambri) ist er die Nummer 5 der «NLA-Dauerbrenner» nach Gottéron-Legende Gil Montandon (noch aktiv), Jean-Jacques Aeschlimann, Reto Pavoni und André Rötheli.

Die SCL Tigers spielten mit Eric Healey an Stelle von Oliver Setzinger, der beim 3:0-Sieg vom Samstag gegen Biel eine Knieverletzung erlitt. Heute Montag soll eine MRI-Untersuchung Klarheit über die Art der Knieblessur beim Österreicher bringen.

Treffsichere Klotener Penaltyschützen

Die Kloten Flyers kehrten nach zwei Niederlagen in Folge in Freiburg mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen zum Erfolg zurück. Für das achtklassierte Gottéron war es die erste Niederlage im dritten Penaltyschiessen der laufenden NLA-Saison.

Erstaunlich am Penaltysieg der Zürcher Unterländer war, dass die ersten vier Spieler der Zürcher Unterländer ausnahmslos trafen, sodass ein fünfter Klotener auf Grund der 4:2-Führung gar nicht mehr anzutreten brauchte.

Kloten zeigte sich ansonsten defensiv verbessert gegenüber dem 3:7-Heimdebakel gegen Bern vom Vortag. Der auch im Penaltyschiessen erfolgreiche Nationalmannschafts-Verteidiger Patrick von Gunten erzielte mit dem 1:0-Führungstreffer bereits sein neuntes NLA-Saisontor. Und Nationalstürmer Roman Wick realisierte mit dem Treffer zum 3:3-Ausgleich (54.) den 100. NLA-Skorerpunkt für Kloten.

Bei Fribourg-Gottéron gab der Nationalteam-erfahrene Verteidiger Michael Ngoy nach mehrwöchiger Verletzungspause ein Comeback.

Erneuter Zuger Sieg

Lugano verliert gegen Zug 4:7. Verloren haben die Tessiner das Spiel in den ersten zwölf Minuten.

Nach 340 Sekunden und dem Treffer von Raphael Diaz führte der EVZ bereits 3:0, ehe Corsin Casutt mit dem ersten seiner drei Treffer auf 4:0 erhöhte.

Mehr als das zwischenzeitliche 2:4 hatte Lugano nicht zu bieten. Stattdessen liessen sich die Gastgeber zwischen der 32. und der 33. Minute innerhalb von 54 Sekunden weitere drei Mal ausspielen. Casutt gelang dabei eine Doublette. Paul Di Pietro schoss das 7:2.

National League A, 35. Runde

Davos – ZSC Lions 2:6 (0:3, 1:1, 1:2)

Vaillant Arena. - 5071 Zuschauer. - SR Piechaczek (De), Wehrli/Wirth.

Tore: 5. Bühler (Trudel) 0:1. 13. Gardner (Suchy/Ausschlüsse Helfenstein; Seger) 0:2. 15. Kamber (Seger) 0:3. 31. Sykora (Dino Wieser, Blatter) 1:3. 37. Sejna (Gardner/Ausschluss Reto von Arx) 1:4. 45. Blindenbacher (Sejna, Wichser) 1:5. 49. Gardner (Sejna, Wichser) 1:6. 51. Sykora (Reto von Arx, Daigle/Ausschlüsse Alston, Blindenbacher) 2:6.

Strafen: 7mal 2 plus 5 Minuten (Helfenstein) plus Spieldauer (Helfenstein) gegen Davos, 10mal 2 plus 5 Minuten (Suchy) plus Spieldauer (Suchy) gegen den ZSC.

PostFinance- Topskorer: Ambühl; Gardner.

Davos: Genoni; Gianola, Grossmann; Gerber, Blatter; Jan von Arx, Furrer; Stoop, Müller; Riesen, Reto von Arx, Dino Wieser; Daigle, Marha, Sykora; Guggisberg, Rizzi, Ambühl; Helfenstein, Taticek, Bürgler.

ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Suchy; Seger, Schnyder; Schelling, Geering; Gloor; Bühler, Pittis, Trudel; Gardner, Wichser, Sejna; Bastl, Alston, Monnet; Krutow, Kamber, Grauwiler.

Bemerkungen: HCD ohne Leblanc, Della Rossa (beide verletzt), Marc Wieser (überzählig), Forster (nicht spielberechtigt), ZSC ohne Stoffel (verletzt), Sulander (überzählig). 16. Pfostenschuss von Taticek.

Fribourg – Kloten 3:4 n.P. (1:1, 0:0, 2:2, 0:0)

St-Léonard. - 6653 Zuschauer. - SR Kunz, Kehrli/Stäheli.

Tore: 9. Von Gunten (Rintanen/Ausschluss Bibaum) 0:1. 17. Collenberg (Botter) 1:1. 42. Wirz (Mowers) 2:1. 43. Stancescu (Hamr) 2:2. 51. Snell (Knoepfli, Law/Ausschluss Von Gunten) 3:2. 54. Wick (Jenni, Liniger) 3:3.

Penaltyschiessen: Sprunger -, Jenni 0:1; Law 1:1, Stancescu 1:2; Jeannin -, Von Gunten 1:3; Benjamin Plüss 2:3, Santala 2:4.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Gottéron, 8mal 2 Minuten gegen Kloten.

PostFinance-Topskorer: Sprunger; Rintanen.

Fribourg-Gottéron: Gigon; Heins, Birbaum; Snell, Collenberg; Marc Abplanalp, Reist; Ngoy; Mowers, Meunier, Wirz; Law, Jeannin, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Neuenschwander, Montandon, Botter; Geoffrey Vauclair.

Kloten Flyers: Rüeger; Schulthess, Hamr; Winkler, von Gunten; Sidler, Du Bois; Welti; Wick, Santala, Rintanen; Jacquemet, Brown, Sven Lindemann; Jenni, Liniger, Rothen; Walser, Kellenberger, Stancescu.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Chouinard (verletzt), Lauper, Seydoux und Caron (alle überzählig), Kloten ohne Roman Schlagenhauf (wegen Transfer zu Lugano ins Partnerteam Thurgau für NLB-Spiel vom Sonntag delegiert) und Julien Bonnet (verletzt). - 64. Pfostenschuss Mowers.

Lugano – Zug 4:7 (0:4, 3:3, 1:0)

Resega. - 3911 Zuschauer. - SR Eichmann/Prugger, Dumoulin/Fluri.

Tore: 2. Holden 0:1. 4. Steinmann (Casutt) 0:2. 6. Diaz (Lüthi) 0:3. 13. Casutt 0:4. 21. Thoresen (Pohl, Domenichelli/Ausschluss Lüthi) 1:4. 23. Nummelin (Pohl, Domenichelli/Auschlüsse Näser; Fischer) 2:4. 32. (31:41) Casutt (Diaz, Schnyder) 2:5. 33. (32:14) Casutt (Back) 2:6. 33. (32:35) Fischer (Kress) 2:7. 38. Domenichelli (Pohl, Kostovic) 3:7. 57. Nummelin (Paterlini) 4:7.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 7mal 2 Minuten gegen den EVZ.

PostFinance-Topskorer: Thoresen; Holden.

Lugano: Aebischer (41. Terrazzano); Julien Vauclair, Chiesa; Nummelin, Cantoni; Hänni, Helbling; Lemm, Romy, Paterlini; Murray, Sannitz, Thoresen; Näser, Conne, Tristan Vauclair; Kostovic, Pohl, Domenichelli.

Zug: Weibel; Dupont, Harrison; Back, Diaz; Meier, Kress; Casutt, Steinemann, Schnyder; Duri Camichel, Holden, McTavish; Di Pietro, Fischer, Brunner; Corsin Camichel, Oppliger, Lüthi.

Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi (verletzt), Robitaille (überzählig), Zug ohne Sutter (verletzt), Berra (krank), Christen (nicht im Aufgebot), Isbister (überzählig). 23. Timeout von Zug.

Ambri – SCL Tigers 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

Valascia. - 3913 Zuschauer. - SR Popovic, Kohler/Müller.

Tore: 20. (19:39) Murovic (Naumenko, Duca/Ausschluss Blum) 1:0. 23. Demuth (Ausschlüsse Gautschi; Joggi) 2:0. 37. Niinimaa (Sutter) 2:1. 38. Naumenko (Westrum, Micheli/Ausschluss Tallarini) 3:1. 53. Westrum (Duca, Naumenko/Ausschluss Christian Moser, Stettler) 4:1.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri- Piotta, 9mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.

PostFinance-Topskorer: Duca; Martin Kariya.

Ambri: Krizan; Naumenko, Stephan; Kutlak, Bundi; Gautschi, Horak; Walker, Westrum, Sciaroni; Duca, Stirnimann, Demuth; Murovic, Schönenberger, Micheli; Grégory Christen, Zanetti, Celio.

SCL Tigers: Schoder; Blum, Niinimaa; Stettler, Kobach; Christan Moser, Gmür; Tallarini; Steiner, Sutter, Bieber; Joggi, Zeiter, Healey; Simon Moser, Martin Kariya, Toms; Sandro Moggi, Adrian Gerber, Stephan Moser.

Bemerkungen: Ambri ohne Bäumle und Mattioli (beide verletzt), Bianchi (krank), Wahlberg und Sonnenberg (überzählige Ausländer), SCL Tigers und Lüthi, Bayer, Murphy und Setzinger (alle verletzt), Camenzind und Claudio Moggi (beide krank). - Nicola Celio für 900. NLA-Spiel geehrt. - 57. Pfostenschuss Gmür. - 58:15 bis 59:35 SCL Tigers ohne Torhüter.

LIVE-TICKER

60. Das Spiel ist aus. Die ZSC Lions gewinnen die Hauptprobe für das CHL-Halbfinal-Rückspiel vom Mittwoch.

60. Und noch eine Strafe. Blindenbacher triffts erneut.

60. Noch eine Strafe gegen die Lions.

59. Davos wieder komplett und jetzt noch wenige Sekunden in Überzahl.

58. Strafe gegen die ZSC Lions.

57. Strafe gegen Davos.

56. Die Lions wieder komplett. Da dürfte nichts mehr anbrennen für die Gäste.

54. Es gibt wieder eine Strafe gegen die Zürcher. Wenn Davos jetzt nochmals trifft wird es womöglich doch noch eng.

51. Tor für Davos! Sykora trifft im Powerplay zum zweiten Mal. Er verkürzt auf 2:6.

50. Noch eine Strafe gegen die Zürcher. 5 gegen 3 jetzt während 77 Sekunden.

50. Strafe gegen die ZSC Lions.

49. Tor für die ZSC Lions! Ryan Gardner trifft zum 6:1. Schöne Vorarbeit von Sejna und dann muss der Nationalspieler nur noch einschieben.

48. Die Luft scheint draussen. Davos findet weiterhin kein Rezept.

45. Tor für die ZSC Lions! Doch kurz nach der Strafe kann Severin Blindenbacher zum 5:1 einschiessen. Das war wohl die definitive Entscheidung.

45. Davos übersteht die Strafe.

43. Strafe gegen Davos. Jan von Arx triffts.

41. Weiter geht es mit dem dritten Drittel.

40. Das zweite Drittel ist vorbei. Davos wohl bemüht, aber der Dreitorerückstand besteht weiterhin.

37. Tor für die ZSC Lions! Sejna sorgt mit dem 4:1 wohl für die Entscheidung.

34. Davos sucht vehement den Anschlusstreffer. Aber jetzt erst mal eine Strafe gegen Davos. Blatter muss in die Kühlbox.

31. Tor für Davos! Sykora erwischt Flüeler Sekunden nach Ablauf der Strafe zum 1:3. Das bringt die Hoffnung zur Spielhälfte zurück bei den Bündnern.

29. Strafe gegen die Lions. Das vierte Powerplay für Davos.

29. Chance für Davos. Aber Furrer scheitert mit seinem Abschluss an Flüeler

28. Schon sind wieder acht Minuten gespielt im Mitteldrittel. Der Davoser Anfangsschwung hat nachgelassen.

25. Die Lions überstehen die Strafe mühelos.

23. Strafe gegen die ZSC Lions.

22. Davos mit dem besseren Beginn. Die Bündner scheinen gewillt das 0:3 so schnell wie möglich aufzuholen.

21. Erste Chance für Davos. Aber Marha scheitert.

21. Das zweite Drittel läuft. Davos muss sich etwas einfallen lassen. Das erste Drittel der Bündner war schwach.

Vor den Spielen

Die ZSC Lions haben die Möglichkeit sich auf den Leaderthron zu katapultieren. Dazu braucht es allerdings einen Sieg beim HC Davos und eine gleichzeitige Niederlage von Kloten.

Am Freitag war Kloten noch Leader der National League A, am Samstag übernahm Bern die Spitze und heute könnten die ZSC Lions auf den Thron steigen. Allerdings müssen die Löwen dabei auf einen nächsten Ausrutscher von Kloten in Fribourg hoffen und selber Davos bezwingen.

Kloten will allerdings ebenfalls zurück auf die Topposition. Nach dem Debakel gegen Bern gestern in der Kolping-Arena brauchts dafür einen Erfolg beim gestern in Rapperswil siegreichen Fribourg.

Die weiteren zwei Partien drehen sich um den Strich. Zug braucht drei Punkte in Lugano um sich näher an die Playoff-Plätze zu kämpfen und Ambri muss unbedingt sein Punktekonto gegen die SCL Tigers aufbessern, wollen die Leventiner nicht schon früh mit dem planen der Playouts beginnen.

National League A, 35. Runde

Davos – ZSC Lions

Fribourg – Kloten

Lugano – Zug

Ambri – SCL Tigers

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