National League A: Lions siegen im Spitzenkampf - Davos im Torrausch
Aktualisiert

National League ALions siegen im Spitzenkampf - Davos im Torrausch

Mit einem kanppen Sieg im 146. Zürcher Derby festigen die ZSC Lions die Leaderposition in der National League A. Kloten war im Spitzenspiel zu harmlos, um die Stadtzürcher ernsthaft zu bedrängen. Einen weiteren Rückschlag mussten die Rapperswil-Jona Lakers hinnehmen. Gegen Davos setzte es eine 0:7-Kanterniederlage.

Die ZSC Lions revanchierten sich mit einem smarten Auftritt in Kloten für die Derby-Heimniederlage. Nach dem 0:1-Rückstand erzwangen die Stadtzürcher ein 3:2 und verlängerten ihre Serie auf fünf Siege.

Roman Wicks 14. Saisontor war trügerisch. Die Führung der Flyers passte nicht zum Spielverlauf. Auch das Remis nach 20 Minuten war glückhaft. Klotens Keeper Ronnie Rüeger liess zunächst aber nur Jan Alstons 1:1 zu. Mehrfach stoppte der Internationale mit mirakulösen Paraden solo anstürmende Lions. Das Torschussverhältnis von 18:4 spiegelte die Kräfteverhältnisse besser als das Resultat.

Wenige Sekunden vor der zweiten Pause fand Zürichs Offensiv-Verteidiger Severin Blindenbacher gleichwohl eine Lücke und hob einen Abpraller an Rüeger vorbei ins Netz. Den minimalen Vorsprung verwaltete der Champions-League-Teilnehmer souverän. Klotens Paradeformation um den für einmal eher diskreten Finnen Kimmo Rintanen, der überdies einen Penalty an die Latte drosch, prallte am ZSV-Defensivverband ab.

Den entscheidenden Gegenschlag musste Kloten vor 6857 Zuschauern in der 51. Minute hinnehmen. Alston düpierte mit einem Traumpass aus der Drehung die gesamte Abwehr. Pittis, wie Blindenbacher ein ZSC-Professional mit Flyers-Vergangenheit, verwertete die magistrale Vorlage mit der Nervenstärke eines «Money-Players».

Lakers naiv und desolat

Im Kampf um den Anschluss an die übrigen Top-8-Kandidaten hat Rapperswil-Jona einen erheblichen Rückschlag erlitten. Das 0:7 gegen Davos verursachten die St. Galler mit einer desolat naiven Spielweise.

Innerhalb von acht Minuten zerlegten die Bündner ihren überforderten Kontrahenten regelrecht. Sykora, der am Ende drei Treffer vorzuweisen hatte, Della Rossa und Reto von Arx erhöhten auf 4:0. Nicht einmal eine Beschönigung des Verdikts kam in Frage. Stattdessen weitete ausgerechnet Michel Riesen, der künftige Lakers- Stürmer, die deutliche Niederlage mit einer Doublette zum Debakel aus.

Obschon die Statistiker den Einheimischen eine 12:9-Schussbilanz bescheinigten, gewann der HCD das zweite Drittel 5:0. Der Aktivismus der Rapperswiler trügte. Sie blockierten sich mit unzähligen Scheibenverlusten selber. Und mit unpräzisen Pässen offerierten sie Davos reihenweise Gegenstösse. Vier der ersten sechs Tore schossen die Gäste nach Kontern.

Langnau weiterhin auf Playoff-Kurs

Die SCL Tigers krallen sich in den Playoffrängen fest. Gegen den EHC Biel geriet ihr 6:0-Sieg nie in Gefahr. Die Reserve auf Platz 9 beträgt nun bereits neun Punkte. Langnau dominierte das Derby in der erstmals diese Saison ausverkauften Ilfishalle von Anfang an und führte bereits nach 14 Minuten 2:0. Mit drei Powerplaytoren zogen sie in der Folge auf 5:0 davon. Matthias Schoder kam zum zweiten Shutout in dieser Saison (24 Paraden); er parierte sogar einen Penalty von Eric Himelfarb (47.). Die Emmentaler agierten stilsicher und revanchierten sich so eindrücklich für die Blamage im letzten Direktduell, als sie in Biel bis 35 Sekunden vor Schluss 4:2 führten und noch 4:5 nach Verlängerung verloren.

Auf Goals von Schweizer Spielern und auf der wiedergefundenen Heimstärke (10 Punkte aus den letzten 4 Heimspielen) basiert Langnaus aktuelle Erfolgssträhne. Die Emmentaler eroberten in den letzten acht Partien 19 Punkte. Von den letzten 32 Toren gingen bloss sechs auf die Konten der vier Söldner. Gegen Biel erzielten Mathias Joggi (2) und Simon Moser die wegweisenden ersten drei Tore.

Telgramme:

Kloten - ZSC Lions 2:3 (1:1,0:1,1:1)

Kolping-Arena. - 6857 Zuschauer. - SR Kurmann/Reiber, Arm/Küng.

Tore: 8. Wick (Santala, Rintanen) 1:0. 13. Alston (Bastl, Geering) 1:1. 40. (39:05) Blindenbacher (Gardner/Ausschluss Brown) 1:2. 51. Pittis (Alston, Monnet) 1:3. 54. Liniger (Jenni, Rothen) 2:3.

Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Rothen) gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen den ZSC.

Kloten Flyers: Rüeger; Schulthess, Hamr; Winkler, Von Gunten; Sidler, Du Bois; Bonnet, Welti; Wick, Santala, Rintanen; Stancescu, Brown, Lindemann; Rothen, Liniger, Jenni; Walser, Schlagenhauf, Jacquemet.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Geering, Forster; Cadonau, Seger; Gardner, Wichser, Sejna; Monnet, Pittis, Bühler; Bastl, Alston, Krutow; Grauwiler, Gloor, Lemm.

Bemerkungen: Kloten ohne Hofer (verletzt), ZSC ohne Stoffel, Schnyder, Kamber (alle verletzt), Trudel (überzählig). 18. Rintanen schiesst Penalty an die Latte. 51. Timeout Kloten. 51. Pfostenschuss von Monnet. Kloten ab 59:12 ohne Torhüter.

RJ Lakers - Davos 0:7 (0:1,0:5,0:1)

Diners-Club-Arena. - 6100 Zuschauer (ausverkauft). - SR Mandioni, Kohler/Müller.

Tore: 9. Sykora (Riesen/Ausschluss Lindström) 0:1. 21. Sykora (Grossmann) 0:2. 26. Della Rossa (Ambühl, Helfenstein) 0:3. 28. Reto von Arx (Ausschluss Riesen!) 0:4. 33. Riesen (Morrison/Ausschluss Sirén) 0:5. 38. Riesen (Grossmann) 0:6. 50. Sykora (Reto von Arx/Ausschluss Dino Wieser!) 0:7.

Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 8mal 2 Minuten gegen Davos.

Rapperswil-Jona Lakers: Streit (41. Züger); Lindström, Voisard; Guyaz, Fischer; Parati; Geyer, Berger; Nordgren, Roest, Berglund; Reuille, Burkhalter, Sirén; Raffainer, Bütler, Rizzello; Tschuor, Hürlimann, Debrunner.

Davos: Genoni; Gianola, Grossmann; Gerber, Blatter; Jan von Arx, Della Rossa; Furrer, Müller; Riesen, Reto von Arx, Sykore; Morrison, Marha, Bürgler; Helfenstein, Rizzi, Ambühl; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Svensson, Friedli, Schefer (alle verletzt), HCD ohne Guggisberg (verletzt), Daigle, Leblanc (beide überzählig). 37. Pfostenschuss Morrison.

SCL Tigers - Biel 6:0 (2:0,2:0,2:0)

Ilfis. - 6550 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker, Kehrli/Stäheli.

Tore: 8. Joggi (Zeiter) 1:0. 14. Simon Moser (Toms) 2:0. 31. Joggi (Curtis Murphy, Martin Kariya/Ausschluss Gossweiler) 3:0. 37. Martin Kariya (Toms, Setzinger/Ausschluss Nüssli) 4:0. 42. Curtis Murphy (Setzinger, Martin Kariya/Ausschluss Deny Bärtschi) 5:0. 59. Steiner 6:0.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Langnau, 6mal 2 plus 5 Minuten (Truttmann) plus Spieldauer (Truttmann) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Martin Kariya; Ling.

Langnau: Schoder; Curtis Murphy, Fröhlicher; Stettler, Kobach; Christian Moser, Gmür; Adrian Gerber; Sandro Moggi, Camenzind, Claudio Moggi; Steiner, Fabian Sutter, Bieber; Toms, Martin Kariya, Simon Moser; Setzinger, Zeiter, Joggi.

Biel: Wegmüller; Hill, Gossweiler; Reber, Meyer; Kparghai, Steinegger; Kamerzin; Ling, Fata, Nüssli; Ehrensperger, Peter, Deny Bärtschi; Truttmann, Himelfarb, Tschannen; Brägger, Wetzel, Küng.

Bemerkungen: Langnau ohne Lüthi, Blum, Bayer und Tallarini, Biel ohne Schneeberger, Tschantré, Beccarelli, Simon Fischer (alle verletzt) und Neff (krank). 500. NLA-Spiel von Fabian Sutter. - Pfostenschuss Steiner (2.). - Himelfarb scheitert mit Penalty an Schoder (47.).

LIVE-TICKER

60. Das Spiel ist vorbei! Die ZSC Lions gewinnen das 146. Derby schliesslich verdient mit 3:2 und festigen damit ihre Leaderposition in der National League A.

60. Sofort wird es gefährlich vor Sulander. Der Finne behält aber den Überblick.

60. Ronnie Rüger verlässt sein Tor. Die Flyers jetzt mit einem Mann mehr aber ohne Torhüter.

59. Die Lions agieren jetzt sehr geschickt. Anstatt den Puck einfach aus der eigenen Zone zu schlagen, versuchen die Stadtzürcher das Spiel langsam aufzubauen.

58. Jenni aus der zweiten Reihe. Zum Glück für die Lions fliegt die Scheibe aber knapp am Tor vorbei.

57. Die Flyers versuchen jetzt wirklich alles. Aber die Abwehr der Lions steht zu massiv. Kein Durchkommen für klotener Stürmer.

56. Die Lions jetzt sehr passiv. Der Meister lässt sich weit ins eigene Drittel zurück drängen. Das könnte ins Auge gehen.

54. Tor für die Flyers! Michael Liniger stolpert die Scheibe über die Linie. Für einen kurzen Moment lag der Puck vor Sulander frei. Das Spiel ist wieder offen.

53. Konterchance für die Lions: Sejna zieht auf der linken Seite davon. Der Winkel aber zu spitz.

52. Santala alleine vor Sulander! Der Kloten-Stürmer bringt die Scheibe aber nicht am Finnen vorbei.

52. Strafe gegen die ZSC Lions. Zum zweiten Mal muss Jan Alston für einen Haken raus: Die Möglichkeit für Kloten zum Anschlusstreffer.

52. Kloten versucht sofort auf den Gegentreffe zu reagiern. Die Lions aber defensiv weiterhin sehr stabil.

51. Tor für die ZSC Lions! Kaum ist die Strafe gegen Santala abgelaufen, erhöht der Ex-Klotener Pittis auf 3:1. Der Pass von Alston war aber auch einsame Klasse.

50. Kloten mit einem sehr starken Boxplay. Keine Chance für die Lions, sich im Flyers-Drittel festzusetzen.

49. Marcel Jenni ist zurück. Die Flyers aber immer noch mit einem Mann in Unterzahl.

49. Nächste Strafe für die Kloten Flyers. Santala muss auf die Bank, die ZSC Lions 27 in doppelter Überzahl.

47. Das Powerplay beim ZSC steht sofort. Die Scheibe bleibt in den eigenen Reihen, zum Abschluss kommen die Lions aber nicht.

47. Strafe gegen die Kloten Flyers. Jenni muss für einen Haken zwei Minuten auf die Bank - eine dumme Strafe. Sechste Überzahl für die Lions.

45. Das Spiel plätschert momentan so vor sich hin. Scheibenverluste hüben wie drüben führen nicht gerade zu einem ansehnlichen Spiel.

42. Wieder kommen die Lions mit mehr Elan aus der Kabine. Zwei-, dreimal ist es vor Rüeger schon wieder brenzlig geworden.

41. Weiter geht's! Die Kloten Flyers müssen sich etwas einfallen, wenn sie diese Partie noch kehren möchten.

- Die Lions liegen nach zwei Dritteln verdientermassen in Führung. Kloten spielt zu ideenlos und kommt selbst in Überzahl nur selten gefährlich vor Sulander.

40. Das zweite Drittel ist zu Ende. Die ZSC Lions führen nach 40 Minuten mit 2:1. Die Stadtzürcher vor allem in den ersten 10 Minuten des Drittels die bessere Mannschaft. Erst als Kloten etwas besser ins Spiel gefunden hatte, erzielte Blindenbacher den Führungstreffer.

39. Tor für die ZSC Lions! Blindenbacher bringt die Gäste zum ersten Mal in Führung. Nach einem Abpraller bei Rüeger fällt die Scheibe Blindenbache vor den Stock - eine leichte Beute.

38. Wieder muss ein Klotener auf die Strafbank. Nächste Überzahlsituation für die ZSC Lions.

35. Mark Bastl ist zurück von der Strafraum. Keine einzige Torchance konnten sich die Flyers in dieser Überzahlsituation herausspielen.

34. Das Boxplay der Lions heute wirklich äusserst stark. Die Flyers können sich kaum im Drittel des Leaders festsetzen.

34. Strafe gegen die ZSC Lions. Mark Bastl muss für zwei Minuten auf die Bank.

33. Die Flyers wie auch die Lions zeigen sich äusserst bemüht. Um jede Scheibe wird hart aber meist fair gekämpft.

31. Keine Mannschaft vermag in der Offensive zu überzeugen. Und wenn es einmal gefährlich werden sollte, stehen die beiden starken Torhüter auf ihrem Posten.

29. Das Powerplay der ZSC Lions deutlich besser als dasjenige der Flyers. Aber auch sie kommen nicht gefährlich zum Abschluss. Kloten wieder komplett.

27. Nun muss Stancescu auf die Strafbank. Die ZSC Lions also zum dritten Mal an diesem Abend in Überzahl.

26. Forster wird sofort steil eingesetzt und steht alleine vor Rüeger. Zum dritten Mal in dieser Partie gewinnt der Klotener Torhüter aber eine 1:1-Situation.

26. Die zweite Strafe gegen Forster ist ebenfalls vorbei.

25. Nächste Chance für die Flyers. Aber auch Winkler bleibt am ZSC-Torhüter hängen.

25. Dubois versucht es mit einem Handgelenkschuss. Sulander aber sicher, die Strafe gegen Alston ist vorbei.

24. Weitere Strafe für die ZSC Lions. Beat Forster gesellt sich zu Jan Alston auf die Strafbank. Doppelte Überzahl für 40 Sekunden für die Flyers

24. Das Powerplay bei den Flyers läuft nicht wunschgemäss. Sulander muss nicht einschreiten.

23. Je eine Strafe für die Flyers und die Lions. Alston erhält zwei Minuten, Frederic Rothen muss 10 Minuten raus. Die Klotener also in Überzahl.

23. Erste Chance im zweiten Drittel. Siedler zieht von der blauen Linie ab. Er scheitert aber ebenso wie Jenni im Nachschuss an Sulander.

22. Immer wieder Icings auf Seiten der Kloten Flyers. Ein Zeichen der Ratlosigkeit bei den Zürcher Unterländern?

21. Das zweite Drittel ist eröffnet. Brent Riber hat den Puck eingeworfen.

- 18:4 für die Lions war das Schussverhältnis im ersten Drittel. Die Kloten Flyers müssen sich also deutlich steigern, wenn sie die Tabellenführung übernehmen wollen.

20. Das erste Drittel ist zu Ende. 1:1 steht es zwischen den Flyers und den Lions. Der ZSC hatte mehr vom Spiel, Ronnie Rüeger sei Dank, dass Kloten nicht in Rückstand liegt.

20. Kloten übersteht die Strafe ohne Gegentor.

19. Sejna kommt einmal mehr gefärhlich vor Rüeger zum Abschluss. Wieder verzieht der Stürmer der Lions aber.

18. Eine weitere Strafe für die Kloten Flyers.

18. Rintanen scheitert an seinen Nerven und an der Latte.

18. Penalty für die Kloten Flyers! Erstmals fünktioniert ein Konter der Klotener. Stancescu war nur noch mit einem Foul zu stoppen, Rintanen nimmt Anlauf.

18. Kleine Unsicherheit bei Rüeger. Er lässt die Scheibe aus seinem Handschuh wieder fallen. Kein Lions-Stürmer ist aber zur Stelle.

17. Der ZSC ist in diesem ersten Drittel ganz klar spielbestimmend. Die Klotener warten auf Konter, die momentan aber keine Gefahr vor Sulander bringen.

15. Dubois stolpert im dümmsten Augenblick und verliert die Scheibe an Sejna. Dieser kann aber nichts mit dieser hochkarätigen Chance anfangen.

15. Die ZSC Lions versuchen, den Druck auf Rüeger hoch zu halten. Die Klotener wirken zuweilen etwas überfordert vom Tempo, dass die Stadtzürcher anschlagen.

14. Tor für die ZSC Lions! Alston erzielt den hochverdienten Ausgleich für die Lions. Sein Schuss passte genau in die hohe Ecke, keine Abwehrchance für Rüeger.

13. Wichser setzt Blindenbacher ein. Sein Schuss hätte genau in die rechte untere Ecke gepasst, aber Rüegers Schoner steht im Weg.

12. Monnet kommt alleine vor Rüeger zum Schuss, verzieht aber nur ganz knapp. Den Nachschuss von Blindenbacher macht Rüeger zunichte.

11. Nun spricht Schiedsrichter Riber auch die erste Strafe gegen die Flyers aus. Marc Schulthess muss für zwei Minuten raus.

10. Riesenchance für die Lions. Wichser kann alleine auf Rüeger ziehen. Dieser reagiert aber hervorragend. Der Puck landet in seinem Fanghandschuh.

9. Das Power-Play der Flyers steht. Dubois bringt sich in Abschlussposition. Sein Schuss fliegt aber über Sulanders Schulter aber auch übers Tor.

9. Erste Strafe des Spiels. Wegen übertriebener Härte wandert Domenico Pittis in die Kühlbox.

8. Tor für die Flyers! Roman Wick bezwingt Ari Sulander gekonnt. Rintanen zieht zwei Verteidiger auf sich und sieht den freistehenden Wick. Etwas entgegen dem Spielverlauf geht Kloten in Führung.

7. Forster kommt auf der blauen Linie frei zum Schuss. Im Slot stehen aber so viele Spieler, dass der Schuss nicht auf Rüeger kommt.

6. Jenni lanciert einen Angriff für die Flyers. Der Schiedsrichter entscheidet auf Icing, da niemand mehr den Puck berührt haben soll. Passempfänger Rothen protestiert vehement.

5. Gardner und Sejna setzten sich im Klotener Drittel zum ersten Mal durch. Ronnie Rüeger ist aber auf seinem Posten.

3. Erster gefährlicher Abschluss für die ZSC Lions. Alston versucht mit einem Handgelenkschuss aus spitzem Winkl, Ronnie Rüeger zu überraschen - ohne Erfolg.

2. Sehr zerfahrenes Spiel in den Anfangsminuten, keine Mannschaft kann das Spieldiktat übernehmen.

1. Das Spiel hat begonnen! Können die ZSC Lions heute ausgerechnet beim Erzrivalen Kloten ihre Tabellenführung ausbauen?

- Die Spieler betreten das Eis der Kolping-Arena. In wenigen Minuten geht's beim zweiten Zürcher Derby der Saison los.

20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live vom Spitzenkampf zwischen den Kloten Flyers und den ZSC Lions.

Vor dem Spiel

Im Spitzenspiel der 22. Runde der National League A treffen in der Kolping-Arena die ZSC Lions gegen die Kloten Flyers zum Spitzenkampf an. Beide Mannschaften befinden sich zurzeit in Topform: Der Meister konnte die letzten vier Partien allesamt für sich entscheiden, der Tabellendritte aus Kloten hat sechs der letzten sieben Partien gewonnen. Bei den Lions steht zum ersten Mal seit vier NLA-Spielen wieder Ari Sulander zwischen Pfosten. Der Finne, der zuletzt seinem jungen Ersatzmann Flüeler Platz machen musste, wurde in den Wochen nur in der drei Wochen nur in der Champions League eingesetzt.

Das erste Zürcher Derby der Saison haben die Kloten Flyers im Hallenstadion mit 3:4 gewinnen können. Und auch heute in Kloten sind die Flyers leicht zu favorisieren. Anders Eldebrink, der in dieser Woche seinen Vertrag bis 2011 verlängerte, kann auf eine sehr gute Heimbilanz blicken. Nur in einem der bislang acht Heimspielen mussten die Flyers das Eis als Verlierer verlassen. Zudem steht dem Schweden das gesamte Kader zur Verfügung.

In den zwei weiteren Partien von heute Abend treffen die Rapperswil-Jona Lakers im Lido auf den HC Davos und die SCL Tigers empfangen im «kleinen» Berner Derby den EHC Biel.

(pre)

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