Geld: Liquide investieren mit sicheren Geldmarktfonds
Aktualisiert

GeldLiquide investieren mit sicheren Geldmarktfonds

Nach dem Anhalten der Börsen-
Baisse empfehlen viele Banken ihren Kunden sichere Anlagen. Bei den Investoren sind neben Sparkonti vor allem Geldmarktfonds gefragt.

von
Jeannette Schläpfer

Die Aktienmärkte kommen nicht zur Ruhe. Allein seit Beginn des vierten Quartals hat die Schweizer Leitbörse SMI rund weitere 20 Prozent an Wert verloren. Die Finanzkrise hat inzwischen voll auf die globale Konjunktur durchgeschlagen. Die USA und Europa stecken in einer Rezession.

Die Spuren des globalen Abschwungs zeigen sich nun auch in den Unternehmensergebnissen: Aufträge werden storniert und Investitionen zurückgestellt. Für die kommenden Monate rechnen Analysten mit weiteren Gewinneinbrüchen bei den Unternehmen – die Rede ist je nach Branche von bis zu 50 Prozent.

In diesem Börsenumfeld wollen sich viele Anleger liquide halten und weitere Kapitalverluste vermeiden. Sie parkieren ihr Geld deshalb auf Sparkonti. Deren Verzinsung mit derzeit durchschnittlich einem Prozent ist aber wenig attraktiv und gleicht nicht mal die Teuerung aus.

Besser rentieren da Geldmarktfonds. Das Risiko eines Wertverlusts ist bei dieser Geldanlage sehr gering, da Geldmarktfonds in der Regel in kurzfristige Schuldner mit guter bis sehr guter Bonität – wie etwa Staaten – investieren. «Je sicherer ein Schuldner ist, desto kleiner ist auch die Rendite», erklärt Rolf Biland, Chief Investment ­Officer beim VZ-Vermögenszentrum.

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