Geistiges Handgepäck: Lirum, larum, Löffelstiel
Aktualisiert

Geistiges HandgepäckLirum, larum, Löffelstiel

Aber schauen Sie ihn genau an: Der Esslöffel besteht hinten aus dem Stiel und vorne aus dem gebogenen Ding, in das beispielsweise die Suppe reinkommt. Wissen Sie, wie dieser Teil des Löffels heisst?

Die Höhlung des Löffels ist die Laffe. Laut dem Haus-Buch wird die gewölbte Rückseite der Laffe, also die Ausbuchtung, unter Besteckspezialisten Arsch (des Löffels) genannt.

Ob es sich tatsächlich so verhält, kann auch nach einer kurzen Google-Recherche nicht belegt werden. Wissen Sie mehr darüber, sind Sie gar einer dieser Besteckspezialisten? Dann schreiben Sie uns ein Mail an wissen@20minuten.chschreiben Sie uns!

Remo D. aus B.: «Laut Bilderwörterbuch von Pons nennt man die Ausbuchtung des Löffels ganz einfach 'Rücken'. Die Bezeichnung 'Arsch' ist wohl eher umgangssprachlich.»

Übrigens: Bis in die Neuzeit hinein war der Löffel ein recht kostbarer Besitzgegenstand, den man vererbte. Wer also stirbt, gab nicht sprich-, sondern wortwörtlich «den Löffel ab».

Mehr geistiges Handgepäck.

(lue)

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