Bern: Live-TV: Reaktionen zu Schmids Schlappe
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BernLive-TV: Reaktionen zu Schmids Schlappe

Das Rüstungsprogramm 08 ist abgelehnt worden. Was meinen Politiker in Bern dazu? Und was bedeutet das für Bundesrat Schmids Zukunft? Klicken Sie sich live nach Bern.

Klare Worte von SP-Präsident Christian Levrat: «Ich bin wütend. Wütend über die Mitteparteien», so Levrat nach dem vom Nationalrat abgelehnten Rüstungsprogramm. Die Sturheit der Mitteparteien schade der Armee. «Das würde von gesundem Menschenverstand zeugen», hofft Levrat darauf, dass die Mitteparteien einem Rüstungsprogramm «light» zustimmen werden. Eine Prognose abzugeben sei zum jetzigen Zeitpunkt aber schwierig, so Levrat weiter. Die SP lehnte das Rüstungsprogramm heute im Nationalrat ab, weil die Mitteparteien nicht auf Kompromisse eingehen wollten.

Zur Personalie Schmid hat Levrat eine klare Meinung. Sollte der GPK-Bericht über die Affäre Nef zeigen, dass Schmid gelogen hat, werde es für Schmid ganz eng und ein Rücktritt wahrscheinlich, so der SP-Präsident gegenüber 20 Minuten Online.

Fulvio Pelli, Präsident der FDP, zeigt sich «besorgt» über die Situation von Samuel Schmid. Über einen allfälligen Rücktritt will sich Pelli nicht gross äussern. Wenig überrascht zeigte er sich im Interview mit 20 Minuten Online hingegen über das abgelehnte Rüstungsprogramm von Samuel Schmid, wie er sagte.

CVP-Präsident Christophe Darbellay zeigt sich «enttäuscht» darüber, dass das Rüstungsprogramm im Nationalrat abgelehnt wurde, wie er im Interview mit 20 Minuten Online sagte. Über einen allfälligen Rücktritt von Bundesrat Schmid will sich der CVP-Präsident noch nicht äussern. Die CVP wolle erst den GPK-Bericht über die Affäre Nef abwarten. Darbellay ist aber überzeugt, dass Schmid in dieser Angelegenheit «nicht gelogen» habe. Brisante Neuigkeiten, die Schmid weiter unter Druck setzen könnten, erwartet der CVP-Präsident vom GPK-Bericht nicht.

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