Aktualisiert 27.11.2019 18:38

Horror-Crash auf A3

Einsatzkräfte bergen drei Tote aus Auto-Wrack

Auf der A3 kam es am Mittwochmorgen zu einem tragischen Verkehrsunfall. Drei Personen wurden dabei getötet.

von
lha/las/qll

Vor dem Nordportal des Bözbergtunnels der A3 bei Effingen AG ist es am Mittwochmorgen zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen. Laut der Kantonspolizei Aargau wurden in der Zwischenzeit drei Personen tot aus dem Wrack geborgen: «Es handelt sich um drei Erwachsene aus dem Baselbiet. Noch ist die Identifikation und die Verständigung der Angehörigen nicht abgeschlossen. Daher können zur Zeit keine näheren Angaben zur Identität gemacht werden», heisst es in einer Mitteilung.

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Schwerer Auffahrunfall vor dem Bözbergtunnel bei Effingen AG. Ein weisser SUV raste von hinten in den roten Personenwagen und schob diesen in einen Lastwagen. Im roten Auto hätten mehrere Personen gesessen, sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. Für sie kam jede Hilfe zu spät.

Schwerer Auffahrunfall vor dem Bözbergtunnel bei Effingen AG. Ein weisser SUV raste von hinten in den roten Personenwagen und schob diesen in einen Lastwagen. Im roten Auto hätten mehrere Personen gesessen, sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. Für sie kam jede Hilfe zu spät.

20 Minuten/obr
«Das Auto wurde buchstäblich zerquetscht», sagt Bernhard Graser über das Fahrzeug, das in den LKW geschoben wurde.

«Das Auto wurde buchstäblich zerquetscht», sagt Bernhard Graser über das Fahrzeug, das in den LKW geschoben wurde.

Für die Betroffenen kam jede Hilfe zu spät.

Für die Betroffenen kam jede Hilfe zu spät.

Unfallverursacher sei der Fahrer eines weissen Porsches, der mit einer massiv hohen Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei. Aufgrund einer Baustelle wurde der Überholstreifen gesperrt und die Strecke einspurig signalisiert. Dadurch bildete sich eine stockende Kolonne.

Der Porschefahrer schwenkte vom Überholstreifen nach rechts und streifte dabei zunächst einen Sattelschlepper. In der Folge prallte der Wagen mit grosser Wucht ins Heck eines Renaults Kadjar. Dieser wurde nach vorne ins Heck eines Anhängerzuges geschoben und zerdrückt. Die Schäden seien enorm, es lasse sich nicht einmal die Marke erkennen, sagt Graser.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Laut Aussagen der Kantonspolizei handelt es sich um einen 45-jährigen Montenegriner mit Wohnsitz im Aargau. Der Mann versuchte nach dem Crash zu Fuss zu flüchten. Die Kantonspolizei Aargau nahm ihn kurz danach fest. Er wurde vorsorglich im Spital untersucht. Er wurde im Anschluss in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach eröffnete gegen ihn eine Strafuntersuchung.

Gegen 14 Uhr hat die Polizei die Unfallstelle geräumt, wie sie in einem Tweet bekannt gibt.

(lha/las/qll/20 Minuten/sda)

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