Locarno: Polit-Prominenz - aber keine Stars
Aktualisiert

Locarno: Polit-Prominenz - aber keine Stars

Die Stars des Films «The Bourne Ultimatum» haben am Samstagabend in Locarno durch Abwesenheit geglänzt.

Matt Damon liess dem Publikum nur per Videoeinspielung Grüsse zukommen. Dafür wurde das Festival von viel Politprominenz beehrt.

Kurz vor Beginn der Aufführung nahmen Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und Kulturminister Pascal Couchepin ihre Plätze in der VIP-Zone auf der Piazza Grande ein.

Auch die Tessiner Regierungsräte Patrizia Pesenti, Laura Sadis und Gabriele Gendotti wurden von der Festival-Kamera eingefangen und auf die Leinwand projiziert.

Unerkannt hingegen kamen Italiens Kulturminister Francesco Rutelli, Deutschlands Aussenminister Frank-Walter Steinmmeier und der serbische Staatspräsident Boris Tadic auf die Piazza.

Europapreis für Tadic

Sie weilten am Wochenende auf Einladung von Ringier-Publizist Frank A. Meyer im Tessin. Vor der Filmaufführung hatten sie mit über 100 weiteren Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur im Garten des 5-Sterne-Hotels «Castello del Sole» in Ascona getafelt.

Bei dem so genannten «Diner républicain» erhielt Tadic den mit 50 000 Euro dotierten «Europapreis für politische Kultur» der Hans Ringier Stiftung. Erster Preisträger war 2006 der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker gewesen.

(sda)

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