Locken machen ohne Hitze - 4 einfache Methoden zum Nachmachen
Nicht von Natur aus mit Locken gesegnet? Es muss nicht immer der Lockenstab ran, um nachzuhelfen. Wir zeigen Alternativen ohne Hitze.

Nicht von Natur aus mit Locken gesegnet? Es muss nicht immer der Lockenstab ran, um nachzuhelfen. Wir zeigen Alternativen ohne Hitze.

Pexels/Sam Lion
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Bye bye, LockenstabLocken ganz ohne Hitze? Aber klar doch!

Für die perfekte Lockenpracht drehst du deine Haare um heisse Metallstäbe? Ziemlich rabiat – vor allem, weil du den gleichen Effekt auch im Schlaf haben kannst.

von
Malin Mueller

Karten auf den Tisch: Wann ist der Lockenstab (oder das Glätteisen) bei dir das letzte Mal zum Einsatz gekommen, um ein bisschen Schwung in die Haare zu bringen? Letzten Monat? Letzte Woche? Vielleicht gerade gestern? Selbst wenn es nur ab und an passiert: Es kommt leider nicht gerade einer Wellness-Behandlung gleich, wenn wir unsere Mähne regelmässig in ein metallenes Gerät einklemmen, das über 200 Grad heiss wird. Vor allem wenn das gleiche Ergebnis auch ganz ohne Hitze möglich wäre. Was du dazu brauchst: Materialien, die du vermutlich eh schon daheim hast. Und eine Mütze Schlaf.

Wellen dank Seidenschal

Es ist ja so: Geht ein Hack auf Instagram viral (wir erinnern uns an die Tomaten-Feta-Pasta), dann ist meistens auch etwas dran am Hype. Falls deine Haare mindestens schulterlang sind, solltest du diesen Locken-Hack mit Seidenschal (ein Bademantelgürtel funktioniert auch) unbedingt ausprobieren.

So gehts:

  • Bei handtuchtrockenen Haaren einen Scheitel ziehen und die Haarlängen mit Leave-in-Pflege vorbereiten.

  • Einen langen Seidenschal mittig über den Kopf legen. Damit nichts verrutscht, kann er mit einer grossen Klammer am Scheitel befestigt werden.

  • Die Haare von vorne Strähne für Strähne um den Schal wickeln und am Ende mit einem Haarband fixieren.

  • Die zwei Stränge zu je einer Schnecke wickeln und mit einem weichen Scrunchie zusammenbinden – und gute Nacht!

  • Am nächsten Morgen die Wickel auflösen, Haare mit den Fingern auflockern und sich über die Traumwellen freuen.

Papierröhrli für Mini Curls

Du hast ganz viel Zeit? Mit jeder Menge Röhrli lassen sich mit etwas Geduld (und allenfalls auch etwas kürzeren Haaren im Video) Locken zaubern, die für richtig viel Volumen sorgen. Wichtig: Bitte unbedingt die softere Papier-Variante wählen und anschliessend mit dem Karton ins Recycling geben.

So gehts:

  • Haare waschen, Kur einarbeiten und anschliessend mit Leave-in-Conditioner arbeiten. So sieht später nichts kraus und ungepflegt aus.

  • Komplett trocknen lassen, damit die Papierröhrli nicht reissen.
    Einzelne Strähnen auf die Röhrli wickeln, einmal knicken und mit einem Haargummi fixieren

  • Schlafen gehen. Ja, auch wenn es ein bisschen unbequem werden könnte.

  • Am nächsten Morgen alles öffnen und mit einem groben Kamm lockern – fertig!

Dutch-Braids für gleichmässige Wellen

Den Trick mit geflochtenen Haaren für softe Wellen kennen wir alle. Damit die Wellen aber bereits am Oberkopf zu sehen sind, braucht es Dutch Braids – quasi einen umgekehrten französischen Zopf.

So gehts:

  • Die handtuchtrockenen Haare scheiteln und in zwei Partien unterteilen. Leave-in-Conditioner sorgt dafür, dass sie nicht austrocknen.

  • Jeweils vorn an der Stirn mit drei dünnen Haarsträhnen beginnen. Die linke Strähne kommt unter die mittlere, danach die rechte unter die mittlere.

  • Jetzt wird eine dünne Partie Haar zur linken Strähne dazu genommen und wieder unter die mittlere Strähne gelegt. Das gleiche Spiel auf der rechten Seite wiederholen, bis alle Haare eingeflochten sind.

  • Mit einem Haargummi die Enden verbinden und schlafen gehen.

  • Am nächsten Morgen öffnen und mit den Fingern auflockern.

Powerlocken dank Haushaltspapier

Keine Papilloten im Haus, aber Lust auf Locken? Mit Haushaltspapier werden selbst kürzere Haare über Nacht zur gekringelten Mähne.

So gehts:

  • Du hast es dir schon gedacht, oder? Leave-in-Conditioner ist auch hier unbedingt notwendig für einen gepflegten Look. Damit das Papier hält, Haare aber komplett trocknen lassen, bevor du loslegst.

  • Haushaltspapier in Streifen reissen oder schneiden.

  • Je eine Haarsträhne auf einen Streifen drehen und am Kopf verknoten.

  • Mit einer Schlafhaube aus Seide oder Satin, die du über die Nacht trägst, ist die Behandlung für deine Haare besonders schonend. Ein Muss ist es aber nicht.

  • Am nächsten Morgen die Knoten öffnen und die Locken auseinanderziehen – das wars!

Hast du eine der Methoden bereits ausprobiert oder einen anderen Trick für Locken? Erzähle es uns in den Kommentaren.

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