Dakar Rallye: Loeb überschlägt sich – fährt doch noch ins Ziel
Aktualisiert

Dakar RallyeLoeb überschlägt sich – fährt doch noch ins Ziel

Der Leader der Dakar Rallye, Sébastien Loeb, wird in der 8. Etappe zurückgebunden. Zuerst bleibt der Franzose stecken, dann überschlägt er sich.

von
hua

Der neunfache Rallye-Champion Sébastien Loeb war heuer nahe dran, die Dakar Rallye zu gewinnen. Der Franzose führte vor der achten Etappe, doch diese wurde ihm zum Verhängnis. Zuerst blieb er mit seinem Peugeot in den Dünen stecken und verlor viel Zeit.

Diese versuchte er aufzuholen, als er rund 20 Kilometer vor dem Ziel mit 120 km/h in der Nähe eines Flusses in ein Loch schoss, sein Rennwagen überschlug sich dabei mehrmals. Glück im Unglück: Loeb und sein Co-Pilot Daniel Elena stiegen unverletzt aus dem Wagen. Danach machten sich sich daran, das Auto wieder auf Vordermann zu bringen und erreichten am Ende doch noch das Ziel, aber mit über einer Stunde Rückstand auf den Tagessieger Nasser Al-Attiyah.

Marken-Kollege sah den Unfall

Marken-Kollege und neuer Leader Stéphane Peterhansel hatte den Unfall mitangesehen. «Ich weiss nicht, wie oft sich der Wagen überschlug, aber Loeb war okay. Er stieg aus dem Auto und sagte, es gehe im gut und wir sollen weiterfahren», so Peterhansel.

Rallye-Fahrer ohne Lenkrad unterwegs

Den Gesamtsieg kann sich der 41-jährige Loeb aber abschreiben, wie er selber sagte. «Immerhin haben wir die erste Woche geführt. Nun ist es nicht mehr so schön, wie wir es erwartet haben. Es ist ein bisschen frustrierend, aber so ist das Leben, wir müssen weitermachen», so der konsternierte Rennfahrer.

Loebs demolierter Wagen nach dem Unfall:

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